Aachener Cent-Spende unterstützt lokale Kinderprojekte mit Rekordsumme
Mia AlbrechtAachener Cent-Spende unterstützt lokale Kinderprojekte mit Rekordsumme
Aachener Spendeninitiative verteilt erneut Gelder an lokale Projekte
Eine seit langem bestehende Wohltätigkeitsaktion in Aachen hat auch in diesem Jahr wieder Mittel an lokale Einrichtungen vergeben. Seit 1992 spenden städtische Mitarbeiter:innen, Beamte und Rentner:innen die Cent-Beträge, die bei der Abrundung ihrer monatlichen Gehälter anfallen. 2024 kamen so rekordverdächtige 12.540 Euro zusammen, die nun an drei Organisationen gehen.
Die unter dem Namen „Kleinbetragsspende“ bekannte Initiative unterstützt seit über drei Jahrzehnten leise, aber stetig lokale Hilfsprojekte. Die Teilnehmer:innen runden ihre Gehälter ab, und die übrig bleibenden Cent-Beträge fließen in einen gemeinsamen Topf. Einen einzelnen Gründer oder eine Gründerin gibt es nicht – stattdessen wählt der Personalrat jedes Jahr die begünstigten Einrichtungen aus.
In diesem Jahr wurden die Empfänger:innen nach ihrem lokalen Engagement, geringen Verwaltungskosten und ihrem Fokus auf Kinder und Jugendliche ausgewählt. Am 10. Dezember 2025 übergaben Vertreter:innen der Stadt Aachen symbolisch je 4.180 Euro an Kinderseele Aachen, Bayard und die Klinikclowns Aachen. Kinderseele Aachen bietet kreative Therapien und gesundheitliche Unterstützung für psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche. Bayard spezialisiert sich auf tiergestützte Therapie mit Pferden, die emotionale und körperliche Heilungsprozesse fördert. Die Klinikclowns Aachen finanzieren hingegen professionelle Clowns, die junge Patient:innen an der Uniklinik RWTH Aachen besuchen und mit Humor die Stimmung auf den Kinderstationen aufhellen.
An der Aktion 2024 beteiligten sich 2.239 Spender:innen – ein neuer Rekord. Die Gelder kommen direkt Therapieangeboten, emotionaler Betreuung und Krankenhausbesuchen für benachteiligte Kinder und Jugendliche in der Region zugute. Die Initiative bleibt damit ein Beispiel dafür, wie kleine, regelmäßige Beiträge von Stadtbediensteten Großes bewirken können.






