01 March 2026, 00:04

Extrem-Challenge für NRW-Beamte: Schießen, Blindfahren und Rheinturm-Sprint im Wettkampf

Eine Gruppe von Polizisten geht auf einem Schotterweg, mit einer Wand auf der linken Seite und Pflanzen auf der rechten Seite, und einer Brücke und anderen Objekten im Hintergrund.

Extrem-Challenge für NRW-Beamte: Schießen, Blindfahren und Rheinturm-Sprint im Wettkampf

54 Beamte aus Nordrhein-Westfalen nahmen an der diesjährigen Security Guard Challenge teil, einem anspruchsvollen, behördenübergreifenden Trainingswettbewerb. Die Veranstaltung testete Fähigkeiten in den Bereichen Schießen, Navigation, Teamarbeit und körperliche Ausdauer – und das in mehreren harten Übungen.

Das Event erhielt Lob von Innenminister Herbert Reul, der vor Ort war, um die Leistungen der Beamten persönlich zu verfolgen.

Eine der ungewöhnlichsten Aufgaben war die Blindfahrt-Challenge in Duisburg. Hier mussten Streifenwagenfahrer einen Hindernisparcours komplett mit verbundenen Augen bewältigen – allein gestützt auf die mündlichen Anweisungen ihrer Teamkollegen. Jedes Team setzte sich aus Mitgliedern verschiedener Behörden zusammen, was präzise Kommunikation unter Druck erforderte.

Bei den 360-Grad-Schießübungen mussten die Beamten Präzision mit der P99-Pistole und der MP5-Maschinenpistole unter Beweis stellen. In einer speziell konstruierten, 180-Grad-Schießanlage galt es, Ziele aus verschiedenen Winkeln schnell und präzise zu treffen.

Eine weitere zentrale Prüfung war die Stadtsuchübung, bei der Teams ein verlassenes Schulgebäude in Duisburg durchsuchten. Unterstützt von einer Diensthundeeinheit, mussten sie versteckte Gegenstände und potenzielle Bedrohungen im Gebäude lokalisieren.

Beim Geschwindigkeit-und-Gedächtnis-Test rannten die Beamten zur Aussichtsplattform des Rheinturms – unterwegs mussten sie sich Details einprägen, die später abgefragt wurden. So wurde ihre Konzentrations- und Merkfähigkeit unter körperlicher Belastung getestet.

Greta Sonderfeld, Mitglied des Siegerteams, betonte den Wert der Veranstaltung über den Wettbewerb hinaus. Sie hob hervor, wie das Event Beamten die Möglichkeit bot, Kollegen aus anderen Einheiten kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit zu stärken.

Polizeihauptkommissar Michael Schemke verwies auf den übergeordneten Zweck der Challenge: Körperliche Fitness, Teamfähigkeit, Anpassungsvermögen und der sichere Umgang mit der Ausrüstung seien für Sicherheitskräfte in realen Einsätzen entscheidend.

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Die Security Guard Challenge brachte Beamte aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, um ihre Fähigkeiten in realitätsnahen Szenarien zu testen. Die Übungen unterstrichen, wie wichtig Abstimmung, schnelles Denken und körperliche Einsatzbereitschaft in Hochdrucksituationen sind.

Die Anwesenheit von Innenminister Reul unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung für die Vorbereitung von Sicherheitsteams auf die Herausforderungen der modernen Polizeiarbeit.