27 February 2026, 08:04

Dortmunds Champions-League-Aus reißt 22-Millionen-Loch in die BVB-Kasse

Ein Schwarz-Weiß-Bild einer Gruppe von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einer Fahne mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96."

Dortmunds Champions-League-Aus reißt 22-Millionen-Loch in die BVB-Kasse

Borussia Dortmunds frühes Ausscheiden in den Champions-League-Playoffs trifft den Verein finanziell hart. Der BVB rechnet für das Geschäftsjahr 2025/2026 nun mit einem Verlust zwischen 12 und 22 Millionen Euro – ein deutlicher Rückgang gegenüber früheren Prognosen, die noch von einem Gewinn von bis zu 5 Millionen Euro oder einem maximal gleich hohen Verlust ausgingen.

Die Niederlage frustriert auch Sportdirektor Sebastian Kehl, da der Verein bei seiner Finanzplanung auf Einnahmen aus der Champions League gesetzt hatte.

Dortmund war mit Selbstvertrauen in die Champions-League-Spiele gestartet, nachdem das Team das Hinspiel gegen Atalanta Bergamo mit 2:0 gewonnen hatte. Doch eine herbe 1:4-Niederlage im Champions-League-Spiel beendete die europäische Saison vorzeitig.

Das Ausscheiden bedeutet, dass der BVB eine Prämie von 11 Millionen Euro für den Einzug ins Achtelfinale verpasst. Dieser finanzielle Rückschlag zwang den Verein, seine Jahresprognose drastisch nach unten zu korrigieren – von einem möglichen Gewinn von 5 Millionen Euro hin zu einem erwarteten Verlust von bis zu 22 Millionen Euro.

Kehl gab zu, dass man bei der Budgetplanung auf die Einnahmen aus der Champions League gebaut habe. Das Ergebnis bezeichnete er als "tief enttäuschend". Da auch im DFB-Pokal bereits Schluss ist, bleibt Dortmund nun nur noch die Bundesliga, in der das Team aktuell auf Platz zwei liegt – acht Punkte hinter dem FC Bayern München.

Wie sich der finanzielle Dämpfer auf geplante Investitionen für die nächste Saison oder die Vereinsinfrastruktur auswirken wird, ist noch unklar.

Das vorzeitige Ende in der Champions League hinterlässt beim BVB eine erhebliche Finanzlücke. Der Verein muss seine Pläne nun ohne die erwarteten Einnahmen anpassen. Gleichzeitig bleibt als einziger Wettbewerb die Bundesliga, in der Dortmund mit acht Punkten Rückstand auf den FC Bayern München liegt.

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