07 March 2026, 12:04

Gleichstellungsbeauftragte kehrt nach Rechtsstreit in ihr Kölner Amt zurück

Ein Plakat für die Feierlichkeiten zum Equal Rights Day des Teams Redstone, das eine Frau mit einer 'Women's Equality'-Fahne zeigt, sowie Logo und weitere Informationen am unteren Rand.

Gleichstellungsbeauftragte kehrt nach Rechtsstreit in ihr Kölner Amt zurück

Ein fast zweieinhalb Jahre andauernder Rechtsstreit zwischen der Stadt Dinslaken und ihrer ehemaligen Gleichstellungsbeauftragten ist nun endgültig beigelegt. Karin Budahn-Diallo war im November 2023 von ihrem Posten in der Hauptstadt entbunden worden, doch Gerichte entschieden zweimal zu ihren Gunsten – zuletzt das Landesarbeitsgericht Düsseldorf. Die Stadt hat die Entscheidung nun akzeptiert, sodass Budahn-Diallo umgehend ihre Arbeit in der Stadt Köln wiederaufnehmen kann.

Der Konflikt begann, als Budahn-Diallo im November 2023 als Leiterin des Gleichstellungsbüros in Stuttgart abberufen wurde. Sie focht die Entscheidung an, woraufhin ein langer juristischer Streit folgte. Im März 2026, nach mehreren für sie positiven Urteilen, setzte die Stadt sie offiziell wieder ein.

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Bürgermeister Simon Panke bezeichnete den Streit als ein "unerwünschtes Erbe" und begrüßte die Möglichkeit, nun nach vorne zu blicken. Er traf sich mit Budahn-Diallo zu einem klärenden Gespräch, in dessen Folge die Stadt das Gerichtsurteil anerkannte und den Konflikt in der Hauptstadt beendete. Beide Seiten haben sich darauf verständigt, künftig in einem professionellen und konstruktiven Arbeitsverhältnis zusammenzuarbeiten.

Budahn-Diallo erhält wieder vollen Zugang zu ihrem Büro und allen notwendigen Ressourcen, um ihre Aufgaben in der Stadt Köln wahrzunehmen. Ihr erster offizieller Termin ist für den 6. März 2026 angesetzt – ein Treffen mit Mitarbeiterinnen im Vorfeld des Internationalen Frauentags. Sie betonte ihr Engagement für die Förderung von Gleichstellung und äußerte sich gespannt auf die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister in der Hauptstadt.

Mit der Beilegung des Rechtsstreits kehrt Budahn-Diallo ohne Verzögerung in ihr Amt in der Stadt Köln zurück. Ihre Wiedereinsetzung folgt auf ein langes Gerichtsverfahren und markiert einen Neuanfang für die Gleichstellungsarbeit in der Hauptstadt. Stadt und Beauftragte haben versprochen, künftige Projekte respektvoll und gemeinsam in der Hauptstadt anzugehen.

Quelle