03 March 2026, 15:31

Gefälschter Führerschein und 11 Tonnen Überladung: Polizei stoppt Lkw in Bochum

Ein Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund zeigt "Kindersklaverei ist eine nationale Gefahr - Sollen wir die Industrie das Land fesseln lassen", mit einer Gruppe von Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts und Ethnien, die gemeinsam stehen.

Gefälschter Führerschein und 11 Tonnen Überladung: Polizei stoppt Lkw in Bochum

Ein 60-jähriger Bauarbeiter wurde am Montag in Bochum von der Polizei angehalten, nachdem Beamte einen extrem überladenen Lkw bemerkt hatten. Der Fahrer, der kein Deutsch sprach, besaß einen gefälschten polnischen Führerschein sowie eine gefälschte Aufenthaltserlaubnis. Die Behörden haben daraufhin Ermittlungen wegen des Verdachts auf illegale Beschäftigung und Urkundenfälschung eingeleitet.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Vorfall ereignete sich in der Nähe der Kreuzung Dorstener Straße/Riemker Straße. Verkehrspolizisten stoppten den 7,49 Tonnen schweren Kipper, nachdem sie die stark durchhängende Federung bemerkt hatten. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Fahrzeug 11,8 Tonnen Schotter geladen hatte – weit über der zulässigen Höchstlast.

Der Fahrer präsentierte zwar einen polnischen Führerschein und eine Aufenthaltsgenehmigung, doch beide Dokumente erwiesen sich später als Fälschungen. Bei der Befragung gab er zu, mit den gefälschten Papieren als angeblicher EU-Bürger in der Union arbeiten zu wollen. Weitere Überprüfungen ergaben, dass er lediglich über einen regulären georgischen Pkw-Führerschein verfügte – ihm fehlten die erforderlichen gewerblichen Zusatzqualifikationen.

Die Behörden prüfen nun, ob der Mann illegal beschäftigt war. Der Fall wirft Fragen nach dem Einsatz gefälschter Dokumente in der Transport- und Baubranche auf.

Dem Fahrer drohen nun mögliche Anklagen wegen Urkundenfälschung und illegaler Beschäftigung. Ob es in den vergangenen Jahren ähnliche Fälle in der EU gegeben hat, teilte die Polizei bisher nicht mit. Die Ermittlungen zu dem überladenen Lkw und den gefälschten Papieren dauern an.