Essen plant zukunftsweisenden Verwaltungscampus an der Bernestraße bis 2030
Mia AlbrechtEssen plant zukunftsweisenden Verwaltungscampus an der Bernestraße bis 2030
Essen hat ein neues Design für seinen künftigen Verwaltungscampus an der Bernestraße ausgewählt. Der siegreiche Entwurf stammt von PBA Peter Bastian Architekten aus Münster und ersetzt das zuvor verworfene Projekt BürgerRatHaus. Eine Ausstellung der drei finalen Entwürfe – inklusive des prämierten Plans – ist ab sofort im Foyer des Essener Rathauses für die Öffentlichkeit zugänglich.
Ziel des Vorhabens ist es, öffentliche Sicherheitsbehörden und Verwaltungsdienste an einem zentralen Standort zusammenzuführen. Bis 2030 sollen im ersten Bauabschnitt das Polizeipräsidium I, Teile der Ordnungsbehörde sowie das Krisenmanagement der Stadt einziehen. Damit soll die Zusammenarbeit und Effizienz dieser Schlüsseldienste verbessert werden.
Das ursprüngliche BürgerRatHaus-Projekt war aufgrund steigender Baukosten und der wirtschaftlichen Belastungen durch den Ukraine-Krieg gescheitert. Der neue Campus knüpft nun an die Erfahrungen aus diesem Vorhaben an. Der prämierte Entwurf verbindet städtebauliche Strategien mit einer architektonischen Vision für das Gelände des ehemaligen Hauptbads und das umliegende Viertel.
Die Immobilien Management Essen GmbH (IME) übernimmt die Planung, Koordination und Umsetzung des gesamten Projekts. Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte das ausgewählte Konzept als "zukunftsweisenden Schritt für die Stadtentwicklung". Der Campus entsteht in mehreren Phasen, wobei über den Fertigstellungstermin der ersten Stufe 2030 hinaus noch keine weiteren Zeitpläne bestätigt wurden.
Der Verwaltungscampus wird zentrale öffentliche Dienstleistungen bündeln und die städtische Infrastruktur Essens stärken. Die erste Phase soll 2030 eröffnet werden; weitere Baudetails werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Das Projekt markiert den Wechsel vom gescheiterten BürgerRatHaus zu einem flexibleren, phasenweisen Ansatz.






