Neuer Solinger Stadtrat will Digitalisierung und Familienpolitik vorantreiben
Charlotte KrügerNeuer Solinger Stadtrat will Digitalisierung und Familienpolitik vorantreiben
Jonas Heinen, ein 35-jähriger Unternehmer aus Solingen, hat seinen Platz im Stadtrat eingenommen. Offiziell trat er am 18. Februar 2026 der Fraktion SG zukunft bei und ersetzt damit Helen Conrads, die der Stadt für eine neue berufliche Chance den Rücken kehrte. Mit seinem Eintritt rücken die Themen Wirtschaftsförderung und Familienpolitik in der traditionsreichen Industriestadt stärker in den Fokus.
Heinen, Geschäftsführer der HEISO 1870 GmbH, lebt mit seiner Familie im Solinger Stadtteil Wald. Seine lokale Verwurzelung prägt seinen politischen Ansatz: Er will die Zukunft der Stadt gestalten, indem er Bewährtes mit modernen Anforderungen verbindet.
Der neue Stadtrat sieht in der Digitalisierung und künstlichen Intelligenz zentrale Hebel für Solingens Wandel. Konkrete Verbesserungen stehen auf seiner Agenda – etwa beschleunigte Verwaltungsabläufe und ein Ausbau digitaler Services für die Bürgerinnen und Bürger.
Zu seinen Schwerpunkten zählen zudem die Unterstützung von klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie der Ausbau familienfreundlicher Infrastruktur. Zwar liegen noch keine konkreten Projekte vor, doch Heinen will die Kluft zwischen Solingens etablierter Industriekultur und den Herausforderungen einer digitalen Wirtschaft überbrücken.
Stand 19. Februar 2026 befindet sich seine Amtszeit noch in der Anfangsphase; offizielle Anträge in den Ratsunterlagen sind bisher nicht verzeichnet.
Mit Heinen erhält der Solinger Stadtrat eine unternehmerische Stimme. Wie sich seine Prioritäten – Digitalisierung, KMU-Förderung und Familienpolitik – in den kommenden Monaten konkretisieren, bleibt abzuwarten. Die Gratwanderung der Fraktion zwischen Tradition und Modernisierung wird durch sein Engagement weiter geprägt sein.






