Drusushof in Neuss bestraft leere Tische – und hilft damit Familien in Not
Lea KochDrusushof in Neuss bestraft leere Tische – und hilft damit Familien in Not
Restaurant Drusushof in Neuss führt Gebühr für Nicht-Erscheinen von Familienmitgliedern ein
Das Restaurant Drusushof in Neuss hat eine neue Regelung eingeführt, um das Problem von reservierten, aber nicht genutzten Tischen zu lösen. Gäste, die einen Tisch buchen, aber nicht erscheinen – oder mit weniger Familienmitgliedern kommen als angegeben –, müssen künftig 5 Euro pro leerem Platz zahlen. Mit dieser Maßnahme sollen unnötige Reservierungen vermieden und gleichzeitig ein lokales Hilfsprojekt unterstützt werden.
Die Gebühr fällt nur an, wenn weniger Familienmitglieder erscheinen als gebucht. Wer seine Reservierung rechtzeitig absagt, bleibt von der Zahlung verschont – so bleibt die Regelung fair für alle, die das Restaurant frühzeitig informieren. Inhaber Alexander Bliersbach entwickelte die Idee gemeinsam mit Stammgästen, die das Vorhaben begrüßen.
Sämtliche Einnahmen aus den Nicht-Erscheinens-Gebühren fließen in die Butterfly Initiative, eine benachbarte Einrichtung, die ausschließlich von Ehrenamtlichen getragen wird. Die Initiative bietet Begleitung und praktische Hilfe für Familien mit schwer kranken oder trauernden Familienmitgliedern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Bliersbach hofft, dass die neue Regelung nicht nur leere Tische reduziert, sondern auch die Aufmerksamkeit für die wichtige Arbeit der Initiative erhöht.
Aus ausgefallenen Reservierungen wird so Unterstützung für betroffene Familien: Indem die Gebühren gespendet werden, sorgt das Drusushof dafür, dass selbst unbesetzte Plätze der Familie zugutekommen. Die Stammgäste des Restaurants zeigen bereits jetzt große Zustimmung für den Ansatz.






