09 March 2026, 12:05

Kathrin Marchand schreibt bei Paralympics Geschichte – als erste Athletin in Sommer und Winter

Eine Person auf Skiern, die einen Stock hält, vor schneebedeckten Bergen auf einem Plakat, das einen Wintersport in Graubünden, Schweiz, bewirbt.

Kathrin Marchand schreibt bei Paralympics Geschichte – als erste Athletin in Sommer und Winter

Kathrin Marchand schreibt bei den Winter-Paralympics Geschichte: Sie wird die erste Athletin sein, die sowohl bei Olympischen als auch bei Paralympischen Spielen antritt – und das in Sommer- und Winterdisziplinen. Die 35-Jährige geht im Skilanglauf an den Start, nur 14 Monate, nachdem sie vom Rudern zum Schneesport gewechselt ist.

Marchands sportlicher Werdegang begann im Rudern, wo sie Deutschland bei den Olympischen Spielen 2012 in London und 2016 in Rio de Janeiro vertrat. Nach einem Schlaganfall im Jahr 2021 schien ihre Spitzensportkarriere beendet, doch über den Parasport fand sie den Weg zurück. Bei den Paralympics 2024 in Paris verpasste sie im Rudern nur um Hundertstel Sekunden eine Bronzemedaille.

Nach ihrem Umstieg auf den Skilanglauf qualifizierte sich Marchand in Rekordzeit für die Winter-Paralympics. Bereits bei Weltcup-Rennen im klassischen Stil erreichte sie Top-Fünf-Platzierungen und bewies damit ihren rasanten Aufstieg. Ihr Debüt in Cortina d'Ampezzo umfasst den klassischen Sprint und das 10-Kilometer-Rennen in der klassischen Technik, wobei ihre Medaillenchancen noch ungewiss sind.

Jenseits des Wettkampfs möchte Marchand anderen Mut machen und zeigen, dass Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen Träume wahr werden lassen. Zudem bricht sie eine neue Grenze: Als erste Winter-Paralympionikin wird sie in knielangen Hosen und einem kurzärmeligen Shirt antreten. Für die Zukunft hat sie Interesse am Biathlon bekundet, Eisschnelllauf schließt sie jedoch vorerst aus.

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Marchands Paralympics-Debüt im Winter markiert ihre vierte Teilnahme an großen Spielen – nach zwei Olympischen Spielen und einem Sommer-Paralympics. Ihr Wechsel vom Rudern zum Skisport in weniger als zwei Jahren unterstreicht ihre Anpassungsfähigkeit und ihren Antrieb. Die Winter-Paralympics 2026 werden sie weiter fordern, wenn sie ihr außergewöhnliches Karrierekapitel fortsetzt.

Quelle