03 March 2026, 13:21

Kulturausschuss des Städtetags NRW wählt neue Führung und stärkt kommunale Zusammenarbeit

Plakat des Triennal-Ausschusses der Stadt Chicago, Illinois, mit einer Gruppe von Menschen in der Mitte, umgeben von Text und Logos.

Kulturausschuss des Städtetags NRW wählt neue Führung und stärkt kommunale Zusammenarbeit

Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalverwaltungen und Kultureinrichtungen trafen sich in Gütersloh zur 137. Sitzung des Kulturausschusses des Städtetags Nordrhein-Westfalen. Die Zusammenkunft stand im Zeichen eines Führungswechsels, da zwei langjährige Mitglieder nach Jahren prägender Arbeit aus dem Gremium ausschieden.

Die Veranstaltung wurde von Stellvertreter Andreas Kimpel, Güterslohs Beigeordnetem für Kultur und Weiterbildung, ausgerichtet. Sowohl er als auch der scheidende Vorsitzende Jörg Stüdemann wurden für ihr Engagement gewürdigt, mit dem sie die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen gestärkt haben. Kimpel dankte den Teilnehmenden für die gute Zusammenarbeit und betonte, wie Kultur Verbindung, Identität und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert.

Dr. Michael Reitemeyer informierte über aktuelle landespolitische Kulturvorhaben, darunter erhöhte Fördermittel für Theater und Orchester. Nadine Lindemann und Dorothea Gregor stellten anschließend die neueste Ausgabe des Kulturmonitors Relevanz vor, eine Studie, die das öffentliche Interesse und die gesellschaftliche Wirkung kultureller Angebote in ganz Deutschland untersucht.

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Auf der Tagesordnung stand zudem die künftige Zusammenarbeit, insbesondere für Spielstätten, die Aufführungen veranstalten, aber über keine eigenen Ensembles verfügen. Im Anschluss folgten Wahlen: Cornelia Wilkens, Kulturdezernentin der Stadt Münster, wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt, Ursula Platen, Kulturdezernentin der Stadt Neuss, zu ihrer Stellvertreterin.

Die Sitzung endete mit einer neuen Führungsetage und dem Ziel, die Kooperation zwischen Kultureinrichtungen und Kommunalbehörden weiter zu vertiefen. Zu den nächsten Schritten des Ausschusses gehören die Umsetzung der Erkenntnisse aus dem Kulturmonitor Relevanz sowie die Klärung von Förderprioritäten für gemeinsam genutzte Veranstaltungsorte.