03 March 2026, 17:26

Wuppertaler Textilfirma FRIEBA meldet Insolvenz – doch die Hoffnung bleibt

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die eine Maschine bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfosten, mit der Aufschrift "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik Deutschlands" unten.

Wuppertaler Textilfirma FRIEBA meldet Insolvenz – doch die Hoffnung bleibt

Wuppertaler Textilhersteller FRIEBA meldet Insolvenz an – Produktion läuft weiter

Der in Wuppertal ansässige Textilhersteller FRIEBA hat Insolvenz angemeldet, führt die Produktion jedoch ohne Unterbrechung fort. Das Unternehmen, bekannt für technische und funktionale Stoffe, betreibt eine 2.800 Quadratmeter große Fertigungsstätte. Noch vor Ostern wird mit einer Übernahme gerechnet, die den 20 Mitarbeitern Hoffnung gibt.

Gegründet wurde FRIEBA 1923 als Carl Friedrich Barmen Maschinenfabrik; heute spezialisiert es sich auf Bänder, Schnüre, Fransen und Geflechte aus verschiedenen Materialien. Trotz der Insolvenz läuft die Produktion stabil – gestützt durch laufende Kundenaufträge und eine motivierte Belegschaft.

Die aktuellen Löhne werden über Insolvenzgeld abgesichert, doch ab dem zweiten Quartal soll die eigenständige Gehaltszahlung wiederaufgenommen werden. Die Verhandlungen mit potenziellen Investoren verlaufen vielversprechend; mit einer finalen Einigung wird unmittelbar nach Ostern gerechnet.

Ziel der Übernahme ist es, die Zukunft des Unternehmens zu sichern und seine Nischenposition im europäischen Markt für technische Textilien zu bewahren. Zwar zählt FRIEBA nicht zu den großen Playern der Branche, doch seine Spezialprodukte verzeichnen eine stetige Nachfrage.

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In den kommenden Wochen soll ein neuer Investor die Geschäftsführung von FRIEBA übernehmen. Der Deal würde rund 20 Arbeitsplätze sichern und die Weiterführung der Produktion am Standort Wuppertal garantieren. Bis zur Jahresmitte rechnet das Unternehmen mit der Rückkehr zur regulären Lohnabrechnung.