06 March 2026, 10:08

Hamburger Dom führt 2026 erstmals Eintrittsgeld für Touristen ein

Ein Schwarz-Weiß-Foto des Kölner Doms in Köln, Deutschland, ein majestätisches Gebäude mit hohen Türmen und detaillierten Verzierungen, umgeben von Bäumen, Straßenlaternen, Straßenlaternen und Menschen auf der Straße, mit dem Himmel im Hintergrund.

Minister Liminski betritt weiterhin kostenlos den Kölner Dom - Hamburger Dom führt 2026 erstmals Eintrittsgeld für Touristen ein

Hamburger Dom führt ab Juli 2026 Eintrittsgeld ein

Ab Sommer 2026 wird der Hamburger Dom von Besuchern ein Eintrittsgeld für den Innenraum verlangen. Die neue Gebühr soll dazu beitragen, die stark gestiegenen Instandhaltungskosten des Bauwerks zu decken. Die genaue Höhe steht zwar noch nicht fest, doch in den kommenden Wochen soll sie in Abstimmung mit den Verantwortlichen finalisiert werden.

Die Entscheidung ist das Ergebnis jahrelanger Planung. Bereits 2024 war angekündigt worden, dass eine solche Maßnahme zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt werde. Nun bestätigten die Behörden, dass die Änderung noch in diesem Sommer in Kraft treten wird. Jährlich besuchen rund sechs Millionen Menschen den Dom – die meisten von ihnen als Touristen.

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Ausnahme für Mitglieder des Dombauvereins NRW-Europaminister Nathanael Liminski wird die Gebühr nicht entrichten müssen. Als Mitglied des Dombauvereins, der Bauvereinigung des Doms, ist er von der Zahlung befreit. In dem Podcast Apokalypse und Filterkaffee scherzte er kürzlich über die Vorteile, "berühmt katholisch" zu sein.

Liminski betont zudem, dass das Eintrittsgeld die enormen Kosten für den Erhalt des historischen Gebäudes deutlicher ins Bewusstsein rücken werde. Der Dom, seit 1996 UNESCO-Weltkulturerbe, erfordert ständige Pflege – die neue Abgabe soll diese Arbeiten langfristig unterstützen.

Touristen zahlen ab Juli Die Gebühr gilt ab Juli für Besucher, die den Innenraum des Doms betreten möchten. Zwar steht der endgültige Preis noch nicht fest, doch die Verantwortlichen kündigten an, ihn in Kürze bekannt zu geben. Mit dem Schritt vollzieht das Wahrzeichen einen Wandel in der Finanzierung seiner laufenden Instandhaltung.

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