Großrazzia in Duisburg-Nord: Polizei schlägt gegen illegale Geschäfte zu
Lea KochGroßrazzia in Duisburg-Nord: Polizei schlägt gegen illegale Geschäfte zu
Großangelegte Polizei-Aktion in Duisburg-Nord gegen illegale Geschäfte
In dieser Woche führte die Polizei in Duisburg-Nord eine großangelegte Aktion durch, um gegen illegale Betriebe vorzugehen. Im Fokus standen Wettbüros, nicht lizenzierte Bars und andere Gewerberäume, die im Verdacht standen, gegen geltendes Recht zu verstoßen. Beamte beschlagnahmten Drogen, Spielautomaten und nahmen zwei Männer wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht vorläufig fest.
Bei der gemeinsamen Operation durchsuchten die Behörden zehn Gewerbeimmobilien, darunter Kioske, Gaststätten und Wettannahmestellen. Während der Kontrollen wurde ein 21-jähriger Mann dabei ertappt, wie er aus einer Bar in der Reinerstraße zu fliehen versuchte. Bei ihm fanden die Beamten mehrere hundert Gramm Haschisch, was zu seiner Festnahme führte.
Die Polizei konfiszierte zudem einen illegalen Spielautomaten aus einer weiteren Bar in derselben Straße. Gegen den Betreiber wird nun wegen des Betriebs nicht genehmigter Glücksspielaktivitäten ermittelt. Insgesamt wurden vier Strafanzeigen erstattet, unter anderem wegen illegalen Aufenthalts, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Urheberrechtsverletzungen.
Im Rahmen der Aktion wurden rund 105 Personen überprüft. Zwei Männer – einer 21, der andere 61 Jahre alt – wurden wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt vorläufig in Gewahrsam genommen. Der ältere Mann, Inhaber eines albanischen Passes, wurde in einem Wettbüro angetroffen. Gleichzeitig verhängten städtische Behörden drei Bußgelder, darunter eines wegen Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz, und ordneten die sofortige Schließung von zwei Betrieben an.
Die Razzia führte zu mehreren Festnahmen, Beschlagnahmungen und Betriebsschließungen. Wie viele ähnliche Einsätze es in Duisburg im vergangenen Jahr gegeben hat, gaben die Behörden nicht bekannt. Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, illegalen Handel und Betrug in der Region einzudämmen.






