28 February 2026, 22:03

Eltern in NRW klagen über mangelnde Unterstützung bei Jugend trainiert für Olympia

Magazinumschlag mit der Aufschrift 'Sporttime Magazine - März 1996' mit Bildern von Menschen beim Skifahren und Snowboarden sowie Text und Logos.

Eltern in NRW klagen über mangelnde Unterstützung bei Jugend trainiert für Olympia

Eltern in Nordrhein-Westfalen (NRW) haben sich besorgt über die Behandlung ihrer Kinder bei den Bundesfinalen von Jugend trainiert für Olympia geäußert. Sie werfen dem Land vor, unzureichende Winterausrüstung bereitgestellt und die Familien mit hohen Unterkunftskosten allein gelassen zu haben. Die Vorwürfe haben einen Streit mit dem NRW-Innenministerium ausgelöst, das jede Schuld von sich weist.

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Die Eltern berichten, ihre Kinder hätten für den Wettbewerb nur eine dünne Jacke erhalten. Zudem kritisieren sie die Unterkunftsgebühr von 85 Euro, die die Familien selbst tragen müssen. Ihrer Meinung nach widerspricht diese finanzielle Belastung dem Gedanken, Nachwuchsathleten und die Landesvertretung zu fördern.

In einem Schreiben weisen die Eltern auf ein weiteres Problem hin: NRW entsende pro Wettkampfkategorie nur ein Team – anders als andere Bundesländer. Sie sehen darin eine mangelnde Wertschätzung für den Einsatz und die Hingabe der Schülerinnen und Schüler.

Das Innenministerium wies die Vorwürfe zurück. Beamte betonen, dass für alle Teilnehmer dieselben Gebühren gelten und NRW-Schüler fair behandelt würden. Es gebe weder Vor- noch Nachteile für die jungen Sportler, heißt es.

Der Streit dreht sich um Ausrüstung, Kosten und Teamauswahl für die NRW-Athleten. Die Eltern fordern bessere Unterstützung für die Teilnahme ihrer Kinder an bundesweiten Veranstaltungen. Das Ministerium hingegen hält an seinen aktuellen Richtlinien fest und bestreitet jede Ungleichbehandlung im Verfahren.