04 March 2026, 02:17

Rathausneubau in Bergisch Gladbach: Verzögerungen und Millionen-Mehrkosten

Ein langer, gut beleuchteter Flur mit Menschen, umgeben von Säulen und Glastüren, und mit Schautafeln mit Text, ähnlich einem belebten Rathauses.

Rathausneubau in Bergisch Gladbach: Verzögerungen und Millionen-Mehrkosten

Bergisch Gladbach legt dritten Zwischenbericht zum Neubau des Rathauses vor

Die Stadt Bergisch Gladbach hat ihren dritten Zwischenbericht zum Projekt "Neues Rathaus" veröffentlicht. Die Aktualisierung erfolgt vor einer Präsentation im Hauptausschuss am Mittwoch, dem 18. März. Dabei bestätigten Verantwortliche weitere Verzögerungen und steigende Kosten für den Bau.

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Aktuell befinden sich die Arbeiten in der Ausführungs- und Innenausbauphase. Aufgrund unerwarteter statischer Anpassungen wurde der Fertigstellungstermin jedoch auf den 15. Oktober 2026 verschoben. Zusätzliche Maßnahmen in Höhe von rund 1,64 Millionen Euro wurden bereits umgesetzt oder sind geplant.

Das neue Gebäude ist auf moderne, papierlose Arbeitsabläufe ausgelegt. Bereits 95 Prozent der umziehenden Fachbereiche nutzen digitale Akten, und 95 Prozent der bestehenden Unterlagen wurden digitalisiert. Ab 2026 sollen zudem neue Termin- und Serviceangebote erprobt werden.

Nachhaltige Elemente wie eine Wärmepumpe und Photovoltaikanlagen steigern die Energieeffizienz des Gebäudes. Die Mehrkosten führen zu voraussichtlichen Mietanpassungen in Höhe von 3,56 Millionen Euro über die 25-jährige Laufzeit des Mietvertrags.

Der aktualisierte Bericht zeigt sowohl Fortschritte als auch Herausforderungen beim Rathausneubau auf. Mit einem angepassten Fertigstellungstermin und höheren Ausgaben passt sich das Projekt weiterhin an strukturelle und finanzielle Anforderungen an. Im Mittelpunkt steht nach wie vor die Schaffung eines modernen, effizienten Arbeitsumfelds für die Stadtverwaltung.