KiK schließt 25 Filialen in Deutschland – diese Standorte sind betroffen
Lea KochKiK schließt 25 Filialen in Deutschland – diese Standorte sind betroffen
Textildiscounter KiK schließt Dutzende Filialen in Deutschland Anfang 2026
Der Mode-Discounter KiK wird Anfang 2026 Dutzende Standorte in Deutschland schließen. Das Unternehmen hat rund 50 Schließungen bestätigt, davon sind 25 Filialen in Deutschland betroffen. Einige Standorte haben bereits den Betrieb eingestellt, andere werden in den kommenden Wochen folgen.
Die erste Welle der Schließungen hat bereits begonnen. Die Filialen in Nordenham (Niedersachsen) und Schongau (Bayern) haben ihre Türen endgültig geschlossen. In Twistringen läuft derzeit ein Räumungsverkauf, bevor die Filiale am 14. März schließt. Auch der Standort in Uffenheim (Bayern) wird an diesem Tag schließen, während die Filiale in Salzgitter (Niedersachsen) bereits am 12. März dichtmacht.
Weitere bestätigte Schließungen betreffen Preetz (21. März) und Büdelsdorf (13. April) in Schleswig-Holstein. Die Filiale in Bad Soden-Salmünster (Hessen) wird am 18. April schließen. In Baden-Württemberg wird der Standort in Rottenburg Ende März geschlossen, nachdem Edeka den Mietvertrag mit KiK nicht verlängert hat. Weitere Schließungen sind in Falkenstein (Sachsen) und im Bramfelder Einkaufszentrum in Hamburg geplant.
Am stärksten betroffen ist Nordrhein-Westfalen mit 15 Standorten, darunter Filialen in Düsseldorf (Friedrichstraße), Köln (Deutzer Brücke), Dortmund (Reinoldistraße), Essen (Kettwiger Straße), Duisburg (Neudorf), Bochum (Bermudadreieck), Wuppertal (Elberfeld), Krefeld (Dießemer Brücke), Mönchengladbach (Rheydter Straße), Aachen (Vaalsbroicher Straße), Bonn (Bad Godesberg), Siegen (Universitätsstadt), Gelsenkirchen (Residenzstraße), Oberhausen (Centro) und Bielefeld (Jahnplatz).
Die Schließungen erfolgen vor dem Hintergrund wachsender Herausforderungen im deutschen Einzelhandel. Laut dem Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels (BTE) schrieb 2025 die Hälfte aller Bekleidungsgeschäfte in Deutschland Verluste.
KiKs Rückzug spiegelt die allgemeinen Schwierigkeiten im deutschen Einzelhandel wider. Die für Anfang 2026 geplanten 50 Schließungen werden die Präsenz des Unternehmens in mehreren Regionen verringern. Die betroffenen Filialen führen derzeit Räumungsverkäufe durch, bevor sie endgültig schließen.






