06 March 2026, 02:04

Bochumer Polizei beleuchtet ihre NS-Vergangenheit bei szenischer Lesung

Drei Polizeibeamte stehen vor einem Gebäude, ein Mann in der Mitte hält ein Papier, flankiert von Säulen, mit Fahrzeugen, Menschen, Bäumen, Gebäuden und Himmel im Hintergrund.

Bochumer Polizei beleuchtet ihre NS-Vergangenheit bei szenischer Lesung

Das Polizeipräsidium Bochum veranstaltet am 13. März 2026 eine szenische Lesung zur Rolle der Polizei im Nationalsozialismus. Die Lesung findet im großen Konferenzsaal des Polizeipräsidiums Bochum statt und beschäftigt sich mit der Verantwortung der Polizei während der Zeit des Nationalsozialismus. Die Veranstaltung ist Teil einer langfristigen Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels der lokalen Geschichte. Die Türen öffnen um 17:30 Uhr, der Beginn ist kurz darauf vorgesehen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Medienvertreter werden gebeten, sich bis zum 9. März per E-Mail unter [email protected] anzumelden. Während der Veranstaltung sind Foto- und Videoaufnahmen ausdrücklich untersagt. Im Mittelpunkt der Lesung stehen Leben und Tod in der NS-Zeit – insbesondere die Beteiligung der Bochumer Polizei an den damaligen Geschehnissen. Ziel ist es, das öffentliche Verständnis für das Handeln der Behörden in Bochum, Herne und Witten in dieser Zeit zu vertiefen. Für Rückfragen steht die Pressestelle des Polizeipräsidiums Bochum unter der Telefonnummer +49 234 909-1026 oder per E-Mail zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist Marina Sablic. Die einmalige Veranstaltung markiert einen wichtigen Schritt in der fortlaufenden historischen Aufarbeitung der lokalen Polizeigeschichte während der NS-Diktatur. Durch persönliche Zeugnisse sollen vergangene Taten und deren Folgen beleuchtet werden. Die Organisatoren empfehlen Interessierten eine frühzeitige Anmeldung.

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