Neuer Tonabbau in Herford-Diebrock: Bürger können bis Ende März Stellung nehmen
Mia AlbrechtNeuer Tonabbau in Herford-Diebrock: Bürger können bis Ende März Stellung nehmen
Ein neues Tonabbauprojekt in Herford-Diebrock wird derzeit geprüft. Die Stork Tongruben- und Transportunternehmen GmbH hat einen Antrag auf Aufnahme des Abbaus in der Region eingereicht. Die Pläne liegen aktuell zur öffentlichen Einsicht und Stellungnahme aus.
Bevor der geplante Tonsteinbruch genehmigt werden kann, ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich. Anwohner und Interessierte können die Planungsunterlagen vom 27. Februar bis zum 27. März 2026 einsehen. Die Dokumente liegen an zwei Standorten aus: im Kreishaus der Verwaltung Herford und im Technischen Rathaus der Stadt Herford. Eine digitale Version ist zudem über das Umweltverträglichkeitsprüfungsportal Nordrhein-Westfalen abrufbar.
Wer Bedenken hat, kann bis zu einem Monat nach Ablauf der Auslegungsfrist formelle Einwendungen einreichen. Stand 2. März 2026 liegt noch keine offizielle Zahl der Eingaben vor, da die Frist für Rückmeldungen bis zum 27. März 2026 läuft.
Die weiteren Schritte des Projekts hängen vom Ergebnis der öffentlichen Anhörung ab. Alle bei den Behörden eingegangenen Einwände werden vor einer endgültigen Entscheidung geprüft. Das Prüfverfahren wird zeigen, ob der Tonabbau wie geplant umgesetzt werden kann.






