Giftige Chemikalie aus Sonnencreme bei fast allen Kindern in Deutschland nachgewiesen
Umweltbehörde: Schädliche Substanz in Urin von fast allen Kindern gefunden - Giftige Chemikalie aus Sonnencreme bei fast allen Kindern in Deutschland nachgewiesen
Gefährlicher Chemikalienstoff aus Sonnencremes in fast allen getesteten Kindern und Jugendlichen in Deutschland nachgewiesen
In den Urinproben von nahezu allen untersuchten Kindern und Jugendlichen in Deutschland wurde ein bedenklicher Chemikalienstoff gefunden, der mit Sonnencremes in Verbindung steht. Bei der Substanz handelt es sich um MnHexP, ein Abbauprodukt von DnHexP – einem reproduktionstoxischen Stoff, der in der EU nicht zugelassen ist. Bereits vor zwei Jahren hatten Behörden die Verunreinigung entdeckt und sie auf einen gängigen UV-Filter in Sonnenschutzprodukten zurückgeführt.
Neue Daten aus dem Jahr 2025 zeigen, dass zwar die Belastung über Trinkwasser stark zurückgegangen ist, Sonnencremes jedoch weiterhin eine zentrale Sorgenquelle darstellen.
2023 hatte das Umweltbundesamt (UBA) in Urinproben mehrerer Personen Spuren von MnHexP nachgewiesen. Die Ermittlungen ergaben, dass die Chemikalie aus Diethylamino-Hydroxybenzoyl-Hexyl-Benzoat (DHHB) stammt, einem UV-Filter, der in Sonnencremes verwendet wird. Bei der Herstellung kann DHHB zu DnHexP umgewandelt werden, das sich anschließend zu MnHexP zersetzt – einer Substanz, die als reproduktionstoxisch eingestuft wird.
Laut UBA wiesen 2025 noch immer 92 Prozent der Urinproben von Kindern und Jugendlichen MnHexP auf. Die Präsidentin der Behörde bezeichnete die hohe Nachweishäufigkeit und die gemessenen Konzentrationen als "überraschend". Bei zwei Probanden wurden sogar Werte über der UBA-Sicherheitsgrenze von 60 Mikrogramm pro Liter festgestellt – konkret 83 bzw. 107 Mikrogramm pro Liter.
Trotz dieser Befunde deuten aktuelle Tests auf Fortschritte bei der Reduzierung der Belastung aus anderen Quellen hin. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit nachweisbaren MnHexP-Werten im Urin sank von bis zu 25 Prozent Anfang 2024 auf unter 1 Prozent Mitte 2025. Dieser Rückgang lässt auf erfolgreiche Maßnahmen zur Bekämpfung der Verunreinigung in Trinkwasser schließen. Strengere EU-Grenzwerte für DnHexP in Sonnencremes treten jedoch erst im Januar 2027 in Kraft.
Das UBA warnt, dass die Aufnahme solcher Giftstoffe bei jungen Menschen häufig die als sicher geltenden Höchstmengen überschreitet. Dies unterstreicht die Notwendigkeit schärferer Kontrollen bei Verbraucherprodukten wie Sonnencremes, um schädliche Chemikalienbelastungen zu verhindern.
Die Erkenntnisse des UBA zeigen, dass von belasteten Sonnencremes weiterhin ein Risiko ausgeht – selbst wenn die Verunreinigung von Trinkwasser zurückgeht. Zwar sind verschärfte EU-Vorschriften zu DnHexP für 2027 geplant, doch die aktuellen Belastungswerte bei Kindern geben weiterhin Anlass zur Sorge. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiter und fordern die Hersteller auf, gefährliche Substanzen aus ihren Produkten zu entfernen.
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