Duisburgs Polizei geht mit harten Kontrollen gegen Rasen und Handy am Steuer vor
Lea KochDuisburgs Polizei geht mit harten Kontrollen gegen Rasen und Handy am Steuer vor
Die Polizei in Duisburg führte von den 18. bis 21. Januar eine viertägige Verkehrskontrollaktion durch. Die Maßnahme richtete sich gegen Rasen, Ablenkung am Steuer und andere Verstöße in der gesamten Stadt. Im Rahmen der #LIFE-Kampagne für Verkehrssicherheit verhängten Beamte Hunderte von Bußgeldern und Verwarnungen.
Die Kontrollen begannen mit Geschwindigkeitsmessungen auf der Krefelder Straße, wo ein Audi A7 mit 94 km/h in einer 50er-Zone erfasst wurde. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf abgelenktem Fahren: 169 Mal wurden Fahrer wegen Handybenutzung am Steuer belangt. Eine 21-jährige Frau auf der Wanheimer Straße wurde bestraft, weil sie ihr Handy bediente, um Musik abzuspielen. Eine 30-Jährige wurde zudem dabei erwischt, wie sie auf der A59 während der Fahrt TikTok nutzte.
Ein schwarzer Mercedes-AMG G63 wurde beschlagnahmt, nachdem sich herausstellte, dass das Fahrzeug mit einem früheren illegalen Straßenrennen in Verbindung stand. Die Beamten erstatteten zudem eine Strafanzeige und stellten einen 29-jährigen Fahrer unter Marihuana-Einfluss in der Nähe des Opernplatzes fest, der in Gewahrsam genommen wurde. Bis zum Ende der Aktion hatten die Beamten 216 Verkehrsverstöße geahndet, 121 Verwarnungen ausgestellt und 18 Geschwindigkeitsüberschreitungen geahndet.
Die Kontrollwelle ist Teil der #LIFE-Strategie von Nordrhein-Westfalen, die durch strengere Überwachung und Öffentlichkeitsarbeit schwere Verkehrsunfälle reduzieren soll.
Die Maßnahme führte zu Bußgeldern, Verwarnungen und der Beschlagnahmung eines Fahrzeugs. Die Polizei betonte, dass solche Kontrollen weiterhin auf gefährliches Fahrverhalten abzielen werden. Die #LIFE-Initiative bleibt ein zentraler Baustein der Bemühungen, die Verkehrssicherheit in der Region zu verbessern.






