Olympia-Drama in Cortina: Weston pulverisiert Bahnrekord vor deutschem Medaillenduell
Charlotte KrügerOlympia-Drama in Cortina: Weston pulverisiert Bahnrekord vor deutschem Medaillenduell
Skeleton-Wettbewerb bei Olympia 2026 in Cortina: Britischer Weltmeister Matt Weston bricht Bahnrekord
Beim Skeletonsliding der Winterspiele 2026 in Cortina d'Ampezzo tobt ein erbitterter Kampf um die Medaillen. Der britische Weltmeister Matt Weston pulverisierte den Streckenrekord und führt nun mit 0,39 Sekunden Vorsprung vor dem Deutschen Axel Jungk. Die letzte Abfahrt wird über die Podestplätze entscheiden, während drei deutsche Athleten um Edelmetall kämpfen.
Weston dominierte die ersten Läufen, stellte einen neuen Bahnrekord auf und baute seine Führung weiter aus. Sein Auftritt drängt Jungk, der für den Dresdner SC an den Start geht, auf den zweiten Platz vor dem finalen Durchgang. Jungk hatte bereits bei den Olympischen Spielen 2018 Silber hinter Christopher Grotheer gewonnen.
Der 33-jährige Grotheer vom BRC Thüringen liegt derzeit auf Rang drei – eine beachtliche Leistung nach einer von Verletzungen geprägten Saison. Seine Rückkehr markiert einen wichtigen Meilenstein, besonders nach seinem Goldtriumph in Peking 2022. Auch Jungk sicherte sich damals Silber und unterstreicht damit die starke deutsche Skeletontradition.
Felix Keisinger vom WSV Königssee bleibt vor der letzten Abfahrt auf Platz sechs. Die Top drei werden derzeit von Weston, Jungk und Grotheer angeführt, doch die Medaillenvergabe ist noch völlig offen.
Jungk und Grotheer haben in Cortina bereits Silber bzw. Bronze sichergestellt. Ihre Erfolge reiht sich in frühere olympische Triumphe ein, darunter Grotheers Gold und Jungks Silber in Peking 2022. Das deutsche Skeletonteam trägt damit weiter zur Medaillenbilanz Deutschlands bei den Winterspielen bei.
Endergebnisse: Weston sichert historischen Gold, Deutschland holt Podiums-Dreifacherfolg
Der Wettbewerb im Männer-Skeleton endete mit einem klaren Sieg für den Briten Matt Weston, der das erste olympische Gold für sein Land in dieser Disziplin gewann. Die Endplatzierungen sind:
- Weston (GBR) 3:43.33, vier Bahnrekorde aufgestellt und gewonnen mit 0,88 Sekunden Vorsprung.
- Axel Jungk (GER) 3:44.21, wiederholte seinen Silbermedaillengewinn von 2022.
- Christopher Grotheer (GER) 3:44.40, sicherte sich die Bronzemedaille nach einer erfolgreichen Comeback-Saison. Westons Sieg markiert die erste Medaille im Skeleton für Großbritannien seit 2022 und sein erstes olympisches Gold, während Deutschland seine Dominanz mit zwei Podiumsplätzen fortsetzt.





