Thomas Anders vergleicht Trennung von Modern Talking mit einer Scheidung
Mia AlbrechtThomas Anders vergleicht Trennung von Modern Talking mit einer Scheidung
Thomas Anders hat sich offen über seine gemeinsame Vergangenheit mit Dieter Bohlen und ihre Zeit bei Modern Talking geäußert. Das Duo prägte in den 1980er- und 1990er-Jahren die deutsche Popmusik und verkaufte weltweit über 75 Millionen Tonträger. Doch trotz dieses Erfolgs vergleicht Anders ihre Trennung heute mit einer schwierigen Scheidung.
Modern Talking wurde zu einer der prägendsten Formationen des Eurodisco und Synthie-Pop. Zwischen 1984 und 1987 veröffentlichten sie sechs Studioalben, bevor sie sich 1998 wieder zusammenfanden und drei weitere Alben produzierten. Hits wie You're My Heart, You're My Soul oder Cheri, Cheri Lady stürmten die Charts in ganz Europa und sicherten ihnen einen festen Platz in der Musikgeschichte.
Anders räumt ein, dass er und Bohlen nach wie vor Respekt füreinander empfinden, betont aber, dass ihre Unterschiede zu groß seien. Er vergleicht ihre Trennung mit einem Paar, das seine Kinder liebt, aber nicht mehr zusammenleben kann. Der Sänger macht deutlich, dass sie als Menschen einfach zu unterschiedlich seien, um jemals wieder zusammenzuarbeiten.
Im Gegensatz dazu beschreibt Anders seine aktuelle Zusammenarbeit mit Florian Silbereisen als harmonisch und natürlich. Die Leichtigkeit dieser Partnerschaft steht in krassem Gegensatz zu der angespannten Dynamik mit Bohlen, die er mittlerweile als unversöhnlich ansieht.
Das Erbe von Modern Talking bleibt einflussreich – mit jahrzehntelangen Chartstürmern und einem bleibenden Eindruck in der deutschen Popkultur. Anders' Aussagen machen jedoch klar, dass eine Rückkehr mit Bohlen nicht infrage kommt. Stattdessen konzentriert er sich auf neue Projekte, in denen Zusammenarbeit ohne Reibungen funktioniert.






