Rosenmontag 2025: Satire trifft Tradition zwischen "Alaaf!" und politischer Kritik
So prächtig und politisch war der Karneval schon lange nicht mehr - Rosenmontag 2025: Satire trifft Tradition zwischen "Alaaf!" und politischer Kritik
Die Rosenmontagsumzüge 2025 haben Köln und Düsseldorf in ihren Bann gezogen und Hunderttausende Feiernde angelockt. Die Veranstaltungen bilden den Höhepunkt des rheinischen Karnevals, in dem jahrhundertealte Traditionen mit scharfer politischer Satire verschmelzen. Die Menschen säumten die Straßen und skandierten die vertrauten Rufe "Alaaf!" in Köln und "Helau!" in Düsseldorf, während die prächtigen Wagen vorbeizogen.
Monatelang hatten Handwerker und Karnevalsvereine an den aufwendig gestalteten Wagen gearbeitet, die die Umzüge prägen. Jedes Design war darauf ausgelegt, mit beißendem Humor und schonungsloser Kritik aktuelle Ereignisse aufzugreifen. Die Ausgabe 2025 machte dabei keine Ausnahmen – globale Führungspersönlichkeiten und brennende Themen wurden mit unerbittlicher Satire bedacht.
In Köln zeigte ein Wagen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in inniger Umarmung mit Weltpolitikern und karikierte damit seine diplomatischen Beziehungen. Ein weiterer Wagen präsentierte Bundeskanzler Friedrich Merz und Vizekanzler Robert Klingbeil in sadomasochistischen Outfits – ein Symbol für ihre politischen Machtkämpfe. Die rechtspopulistische AfD wurde als Schlange dargestellt, die sich um eine Deutschland-Figur windet, während andere Motive die Wiederaufrüstung und den anhaltenden Krieg in der Ukraine thematisierten.
Auch der Düsseldorfer Umzug griff ähnliche Themen auf, mit einem starken Fokus auf die russische Aggression. Ein besonderer Moment war Kölns Solidaritätsbekundung mit dem Düsseldorfer Wagenbauer Jacques Tilly, der wegen seiner früheren satirischen Werke rechtlich von Russland unter Druck gesetzt wird. Beide Städte nutzten die Bühne, um Putins Regime zu verurteilen und die Unterstützung für die Ukraine zu stärken.
Der Besuch des Rosenmontagsumzugs bleibt für viele Einheimische ein geliebter jährlicher Brauch. Manche kommen als Mitglieder organisierter Karnevalsvereine, andere in ausgefallenen Kostümen, wieder andere steigen einfach spontan in das Treiben ein. Die Straßen brodelten vor Energie, während die Zuschauer jubelten, tanzten und sich dem Mix aus Feierlaune und Gesellschaftskritik hingaben.
Die Umzüge unterstrichen einmal mehr ihre Doppelfunktion als kulturelles Spektakel und Forum politischer Äußerung. Mit Wagen, die von internationalen Konflikten bis zu innerdeutschen Streitigkeiten alles aufgriffen, ließen die Ausgaben 2025 kaum ein Thema aus. Für die Menge war der Tag eine lebendige Mischung aus Tradition, Protest und schrankenloser Ausgelassenheit.
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