VAR-Chaos in Münster: Fans legen Hertha-Spiel lahm – und bescheren Berlin den Sieg
Mia AlbrechtVAR-Chaos in Münster: Fans legen Hertha-Spiel lahm – und bescheren Berlin den Sieg
Zweitligapartie zwischen Preußen Münster und Hertha BSC nach VAR-Störung unterbrochen
Ein Spiel der 2. Bundesliga zwischen Preußen Münster und Hertha BSC wurde in der Halbzeitpause unterbrochen, als zwei vermummte Fans den Bildschirm des Video-Assistenten (VAR) abschalteten. Durch den Vorfall war Schiedsrichter Felix Bickel gezwungen, sich für eine entscheidende Spielszene auf das VAR-Team in Köln zu verlassen. Hertha BSC erzielte später ein Tor per Elfmeter, der nach der Unterbrechung gegeben worden war.
Die Partie nahm eine ungewöhnliche Wendung, als Anhänger die VAR-Ausstattung manipulierten. Da der Bildschirm vor Ort nicht funktionierte, holte Bickel die Einschätzung des VAR-Trucks in Köln ein, um eine umstrittene Spielszene zu überprüfen. Dies führte zu einem Strafstoß für Hertha BSC, den die Gäste erfolgreich verwandelten.
Kurz nach der Störung zeigten Münster-Fans ein Transparent mit der Aufschrift "VAR abschalten". Erste Berichte deuten darauf hin, dass die Aktion geplant war, da die Protestbotschaft fast zeitgleich mit dem Vorfall erschien.
SC Preußen Münster verurteilte den Vorfall scharf und kündigte an, die Verantwortlichen zu ermitteln. Der Verein leitete zudem sofortige Maßnahmen ein, um ähnliche Zwischenfälle in zukünftigen Spielen zu verhindern.
Die Partie endete mit einem durch den VAR-bedingten Elfmeter begünstigten Hertha BSC. Preußen Münster hat seitdem Schritte unternommen, um weitere Störungen zu vermeiden. Eine offizielle Zuschauerzahl für das Spiel wurde bisher nicht bekannt gegeben.






