Bergisch Gladbach startet Kanal-Spülungen: Anlieger müssen ihre Abwasseranlagen prüfen
Lea KochBergisch Gladbach startet Kanal-Spülungen: Anlieger müssen ihre Abwasseranlagen prüfen
Die Stadtentwässerung Bergisch Gladbach führt Spülstoß-Spülungen durch. Vom 13. bis 19. April 2026 werden in mehreren Straßen Spülstoß-Spülungen durchgeführt, um Ablagerungen und Schmutz aus den Kanälen zu entfernen. Anlieger mit privaten Abwassersystemen werden aufgefordert, ihre Anlagen vorab zu überprüfen, um mögliche Schäden oder Undichtigkeiten zu vermeiden.
Betroffen sind folgende Bereiche: Rotdornbusch 42–42 B, Voiswinkeler Straße 76–80, Sonnenweg 2–6, Obersaal 3–12, Unterdreispringen 1–26, Lucie-Kahlenborn-Straße 12–28, Heimstättenweg 42–44 A, Handstraße 175–177, Rottland 1–7 und Brandroster 1–2. Rund 1.200 Haushalte in der Stadt nutzen private Abwasserhebeanlagen, die vor Beginn der Arbeiten auf Druckbeständigkeit geprüft werden müssen.
Der Spülvorgang erreicht in der Regel keinen Druck von bis zu 10 bar. Dennoch ist das städtische Kanalsystem für solche Belastungen ausgelegt. Sind private Anlagen beschädigt, schlecht gewartet oder nicht normgerecht, kann es während der Spülung zu Funktionsstörungen oder Leckagen kommen.
Hauseigentümern, die sich über den Zustand ihrer Anlage unsicher sind, wird empfohlen, einen Fachbetrieb mit einer Überprüfung zu beauftragen. Bei weiteren Fragen steht das Personal der Stadtentwässerung unter den Rufnummern 02204-923419 oder 02204-923431 zur Verfügung.
Die Spülstoß-Spülungen dienen der Effizienzsteigerung des kommunalen Kanalsystems. Anlieger mit privaten Abwassersystemen müssen sicherstellen, dass ihre Anlagen den Belastungen standhalten, um Störungen zu vermeiden. Andernfalls können während der Wartungsarbeiten kostspielige Reparaturen oder Serviceausfälle drohen.






