DEL-Zuschauerzahlen sinken leicht – doch die Arenen sind voller als je zuvor
Mia AlbrechtDEG Abstieg führt zu Einbußen bei den Zuschauern in der DEL - DEL-Zuschauerzahlen sinken leicht – doch die Arenen sind voller als je zuvor
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) verzeichnet in dieser Saison einen leichten Rückgang bei den Zuschauerzahlen. Der Abstieg der Düsseldorfer EG, einer der größten Publikumsmagnete, trug maßgeblich zu diesem Rückgang bei. Dennoch bleibt die Liga die zweitbeliebteste Sportveranstaltung Deutschlands – direkt nach dem Fußball.
Düsseldorf war für die DEL ein zentraler Markt und zog im Schnitt fast 10.000 Fans pro Spiel an. Mit dem Aufstieg des Neulings Dresden, der durchschnittlich etwa 4.000 Zuschauer weniger pro Partie verzeichnete, entstand eine spürbare Lücke. Insgesamt sank die durchschnittliche Zuschauerzahl pro Spiel von 7.781 in der Vorsaison auf 7.557 in diesem Jahr.
Bis zum Ende der Hauptrunde werden voraussichtlich rund 2,74 Millionen Fans die Spiele der DEL besucht haben – das sind 110.000 weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig stieg die Auslastung der Arenen jedoch von 88,6 auf 93,2 Prozent.
Die Kölner Haie setzten indes einen neuen europäischen Zuschauerrekord. In dieser Saison verzeichneten sie im Schnitt 18.112 Fans pro Spiel – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu ihren 2. Bundesliga-Zahlen aus der Spielzeit 2022/23, als sie nur 5.247 Zuschauer pro Partie anzogen.
Obwohl die Gesamtzahl der DEL-Besucher gesunken ist, bleibt die Liga die zweitstärkste Zuschauermagnet Deutschlands. Die höhere Auslastung der Arenen deutet darauf hin, dass die Fans weiterhin stark engagiert sind, auch wenn sich die Zahlen bei einzelnen Spielen verschieben. Die Rekordkulisse bei den Kölner Haien unterstreicht die anhaltende Anziehungskraft der Liga in ihren wichtigsten Märkten.






