03 March 2026, 21:16

Ökumenischer Gottesdienst in Koblenz verbindet Kunst, Religion und kreative Reflexion

Ein Gemälde mit dem Titel "Naturstillleben mit Äpfeln und Birnen" von St. Pelagre, das Äpfel und Birnen auf einem Tisch mit einem Baum und einem wolkenverhangenen Himmel im Hintergrund zeigt.

Ökumenischer Gottesdienst in Koblenz verbindet Kunst, Religion und kreative Reflexion

Ökumenischer Gottesdienst in Koblenz vereint Kultur und Religion

Ein gemeinsamer ökumenischer Gottesdienst in Koblenz brachte am Sonntag lokale Kultur- und Religionsvertreter zusammen. Die Veranstaltung bot Musik, Kunst und einen anregenden Vortrag von Professor Wolf-Andreas Liebert über Kreativität in der modernen Gesellschaft. Im Anschluss wurde im Künstlerhaus Metternich eine neue Ausstellung mit Werken regionaler Künstler eröffnet.

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Der Gottesdienst fand in der Herz-Jesu-Kirche statt, wo Superintendent Rolf Stahl von der Evangelischen Kirche und Dekan Thomas Darscheid von der Katholischen Kirche die Feier leiteten. Organist Joachim Aßmann begleitete die Veranstaltung musikalisch. Im Inneren der Kirche konnten Besucher Barbara Gröbls Installation "Mensch" betrachten, die sich mit den Widersprüchen der menschlichen Existenz auseinandersetzt. Das Kunstwerk bleibt bis zum 15. März 2026 zu sehen.

Während des Gottesdienstes hielt Professor Liebert eine Rede, in der er das Wortspiel "ersöchpferisch" erläuterte – ein Begriff, der Erschöpfung und Kreativität verbindet. Zudem bezog er Sigmund Freuds Idee des "prothetischen Gottes" auf die heutige technologische und politische Landschaft.

Nach dem Gottesdienst begaben sich die Teilnehmer ins Künstlerhaus Metternich zur Eröffnung der Ausstellung "Ein Teil des Ganzen XII – ERSCHÖPFEND KREATIV". Organisiert vom Bund Bildender Künstler Mittelrhein (BBK Mittelrhein) zeigt die Schau Werke regionaler Schöpfer. Öffentliche Aufzeichnungen deuten nicht auf weitere künstlerische Auseinandersetzungen mit "ersöchpferisch" in Koblenz nach Lieberts Vortrag hin.

Die Veranstaltung stand für die Zusammenarbeit zwischen religiösen und kulturellen Akteuren in Koblenz. Gröbls "Mensch" bleibt fast zwei weitere Jahre zugänglich, während die BBK-Ausstellung Besuchern die Möglichkeit bietet, sich mit den Themen Kreativität und Erschöpfung auseinanderzusetzen. Gottesdienst und Ausstellung unterstreichen den anhaltenden Dialog zwischen Glaube, Kunst und zeitgenössischem Denken in der Region.