Mönchengladbach bekommt Europas erstes Hightech-Hockey-Trainingszentrum der Spitzenklasse
Mia AlbrechtMönchengladbach bekommt Europas erstes Hightech-Hockey-Trainingszentrum der Spitzenklasse
Mönchengladbach wird Europas erstes hochmodernes Hockey-Trainingszentrum beherbergen. Die Anlage, die vom Bund und dem Land finanziert wird, gilt als Leuchtturmprojekt für den deutschen Hockeysport. Behördenvertreter bezeichnen sie als wichtigen Schritt zur Förderung von Spitzensportlern und zur Stärkung der sportlichen Infrastruktur in der Region.
Das neue Nationale Hockey-Trainingszentrum ist das erste seiner Art in Europa. Im Gegensatz zu anderen Einrichtungen auf dem Kontinent wird es eine Kalthalle mit einer Fläche von 11.000 Quadratmetern umfassen. Darin befindet sich ein ganzjährig bespielbares Spielfeld, das den Standards des Welthockeyverbandes (FIH) entspricht und es Athletinnen und Athleten ermöglicht, unter Wettkampfbedingungen zu trainieren – unabhängig von der Jahreszeit.
Neben dem Hauptspielfeld umfasst das Zentrum eine Sportschule mit 48 Zimmern, Seminarräume sowie spezielle Fitnessbereiche. Zudem gehören Physiotherapie-Einrichtungen und Krafttrainingszonen zum Komplex. Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) wird die Anlage betreiben und Mönchengladbach zum zentralen Standort für Nationalmannschaften und Nachwuchstalente ausbauen.
Das Projekt passt in die größeren Pläne der Rhein-Ruhr-Region, die sich auf eine mögliche Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele vorbereitet. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst bezeichnete es als strategische Investition in den Spitzensport. DHB-Präsident Henning Fastrich nannte das Zentrum eine "richtungsweisende Initiative", die Deutschlands Position als führende Hockeynation festige.
Lokale Verantwortliche betonen zudem die wirtschaftlichen und strukturellen Vorteile. Der HockeyPark, bereits ein wichtiger Standort für Mönchengladbach, gewinnt weiter an Bedeutung. Die Anlage soll das Wachstum im Rheinland vorantreiben und Athletinnen und Athleten langfristig stabile Trainingsbedingungen bieten.
Das Trainingszentrum wird Nationalmannschaften und Nachwuchsspielern zuverlässige, hochwertige Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Seine Fertigstellung stellt eine einzigartige Bereicherung für die europäische Hockey-Infrastruktur dar – eine Kombination aus öffentlicher Förderung und Spitzenausstattung. Zudem unterstützt der Zeitplan des Projekts die olympischen Ambitionen der Region und stärkt Deutschlands Rolle in dieser Sportart.






