FDP-Sketch karikiert Kemptener OB-Wahl mit Märchenfiguren und Spott über die CDU
Charlotte KrügerFDP-Sketch karikiert Kemptener OB-Wahl mit Märchenfiguren und Spott über die CDU
Satirische Sketch der FDP nimmt Kemptener Oberbürgermeisterwahl auf die Schippe
Ein satirischer Auftritt der Freien Demokratischen Partei (FDP) hat die anstehende Oberbürgermeisterwahl in Kempten humorvoll auf die Spitze getrieben. Die Darstellung überzeichnete die Kandidaten – darunter auch die amtierende Bürgermeisterin – ohne jedoch direkte politische Wertungen vorzunehmen.
Lokale Persönlichkeiten wurden als Märchenfiguren persifliert, wobei Witze über ihre öffentlichen Auftritte und Wahlkampfstile im Mittelpunkt standen.
Der FDP-Sketch begann mit Katharina Schrader als Frau Holle, die spielerisch Herzen über die Stadt verteilte. Eine weitere Figur, "DonQuiSchoche", kämpfte symbolisch gegen den Einfluss der Cdu im Wahlkampf – ohne dass reale Reaktionen der Partei thematisiert wurden.
Der Kandidat und Arzt Spitzer scherzte über seine Parkprivilegien und sang: "Ich zahl' keinen Cent fürs Parken – in Kempten kennt mich jeder." Absurd wurde es, als er sich weigerte, Patienten mit Durchfall in seiner Praxis zu behandeln. Unterdessen warnte "Hexe Mechthilde" mit rätselhaften Andeutungen vor den Pflichten eines politischen Mandats.
Auch andere Bewerber wurden überzeichnet dargestellt: Dominik Tartler wurde als zu jung und unerfahren abgetan, Franz-Josef Natterer-Babych posierte selbstverliebt vor Spiegeln. Daniela Busse, Michael Käser und Tobias Strobel erschienen ebenfalls als karikierte OB-Anwärter.
Offen blieb die Frage der Nachfolge – ob "Rechenstab" Eigstler oder "Hai" Wilhelm die Amtsinhaberin ersetzen könnten, die im Sketch als "Hausdrache" Indra Baier-Müller durch die Gegend zog. Die FDP machte jedoch klar, dass sie die aktuelle Bürgermeisterin für eine weitere Amtszeit unterstützt.
Der Auftritt bot eine heitere Perspektive auf den Kemptener Wahlkampf, kombiniert mit humorvollen Überzeichnungen lokaler Politiker. Weder die Cdu noch andere Parteien äußerten sich direkt dazu, und die FDP ging nicht auf mögliche reale Folgen der Satire ein. Die amtierende Bürgermeisterin bleibt weiterhin die offizielle Kandidatin der Partei für eine weitere Amtszeit.






