Zoll verschärft Kontrollen gegen Tanktouristen an Deutschlands Grenzen
Charlotte KrügerZoll verschärft Kontrollen gegen Tanktouristen an Deutschlands Grenzen
Deutsche Zollbehörden gehen gegen Tanktouristen vor
Der deutsche Zoll verschärft die Kontrollen an Fahrern, die günstigen Kraftstoff aus Nachbarländern einführen. Besonders im Fokus stehen Grenzübergänge zu Polen und Tschechien, vor allem in Brandenburg, Sachsen und Bayern. Zwar sind die Spritpreise im Ausland nach wie vor niedriger, doch strengere Vorschriften regeln nun, wie viel Kraftstoff nach Deutschland mitgebracht werden darf.
In Ländern wie Belgien, Luxemburg, Österreich, Polen und Tschechien ist Sprit deutlich günstiger als in Deutschland. So kostete Superbenzin in Eupen (Belgien) am 8. März 2026 beispielsweise 1,64 Euro pro Liter, Diesel lag bei 1,79 Euro. Viele Autofahrer nutzen die niedrigeren Preise, indem sie Kanister füllen und den Kraftstoff mit nach Hause nehmen.
Was ist erlaubt? Privatpersonen dürfen bis zu 20 Liter Kraftstoff in Reservekanistern aus einem anderen EU-Land zollfrei nach Deutschland einführen – vorausgesetzt, er ist für den Eigenbedarf bestimmt. Der ADAC rät jedoch aus Sicherheitsgründen, nicht mehr als 10 Liter mitzuführen. Der Transport von Kraftstoff in Plastikkanistern birgt erhebliche Risiken, und in einigen Ländern drohen hohe Bußgelder für das Mitführen von Reservekraftstoff.
Verschärfte Kontrollen an den Grenzen Die Zollkontrollen wurden an wichtigen Grenzübergängen ausgeweitet, insbesondere gegen sogenannte "Tanktouristen". Die Regelungen variieren je nach Zielland – jedes Land legt eigene Obergrenzen fest, wie viel Kraftstoff in Kanistern mitgeführt werden darf.
Günstiger Sprit kann teuer werden Wer billigen Kraftstoff in Kanistern mitbringt, könnte durch die strengere Überwachung nun höhere Kosten riskieren. Zwar toleriert der Zoll bis zu 20 Liter, doch Sicherheitsbedenken und unterschiedliche internationale Vorschriften erschweren die Sache. Wer die erlaubten Mengen überschreitet oder Transportvorschriften missachtet, muss mit Strafen oder Bußgeldern rechnen.






