Videobeweis ohne Bildschirm: Hertha gewinnt in Münster - Hertha BSC siegt spät in Münster – VAR-Panne inklusive
Hertha BSC sichert sich mit spätem 2:1 gegen Preußen Münster den zweiten Sieg in Folge
Die Mannschaft feierte einen dramatischen 2:1-Auswärtssieg, der erst in der Nachspielzeit fiel – inklusive eines VAR-Zwischenfalls und eines späten Treffers. Trainer Stefan Leitl bezeichnete die verbleibenden Spiele im Anschluss als "Vorbereitung auf die nächste Saison".
Hertha begann druckvoll und dominierte zwar den Ballbesitz, hatte aber zunächst Mühe, klare Torchancen herauszuspielen. Die Geduld zahlte sich jedoch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit aus: Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter – allerdings erst nach einer Überprüfung, die aufgrund eines technischen Problems ungewöhnlich verlief. Unbekannte hatten kurz vor der Pause die VAR-Monitore lahmgelegt, sodass die Szene auf einem schwarzen Bildschirm bewertet werden musste. Fabian Reese verwandelte den Strafstoß in der 45.+4 Minute souverän und brachte Hertha mit 1:0 in Führung.
Münster reagierte prompt nach dem Seitenwechsel. Bereits in der 46. Minute flankte Oliver Batista Meier präzise in den Strafraum, wo Jannis Heuer zum 1:1-Ausgleich traf. Beide Teams suchten anschließend nach der Entscheidung, doch das Spiel blieb bis tief in die Nachspielzeit ausgeglichen. Dann traf in der 90.+3 Minute Marten Winkler zum 2:1-Endstand und bescherte Hertha den verdienten Sieg.
Der Erfolg knüpft an den vorherigen 2:0-Heimerfolg gegen den 1. FC Nürnberg an. Leitl relativierte im Nachgang die Bedeutung des Ergebnisses und betonte, die letzten Partien der Saison vor allem als Test für Taktik und Kaderaufstellung zu nutzen.
Mit dem Sieg bleibt Hertha nun seit zwei Spielen ungeschlagen. Trotz des VAR-Vorfalls verlief die Begegnung ohne weitere Unterbrechungen. Münsters schneller Ausgleich und Herthas spätes Siegtor sorgten für ein spannendes Saisonfinale.






