Witten entscheidet im Februar 2026 über das Schicksal des alten Wildschweingeheges
Lea KochWitten entscheidet im Februar 2026 über das Schicksal des alten Wildschweingeheges
Die Zukunft des alten Wildschweingeheges in Witten steht im Februar 2026 zur Debatte
Am 23. Februar 2026 wird der Stadtrat über das Schicksal der seit Jahren brachliegenden Anlage entscheiden. Die Parteien bringen unterschiedliche Vorschläge ein – von der Wiedereinführung von Wildschweinen bis hin zu einem forstwirtschaftlichen Experimentierfeld.
Das Gehege am Hohenstein, das 2002 geschlossen wurde, zog einst zwischen 30.000 und 40.000 Besucher jährlich an. Seit Juli 2025 leben dort keine Wildschweine mehr. Während des Betriebs wurden jährlich etwa zehn Tiere entnommen.
Die AfD fordert eine baldige Neubesiedlung mit Wildschweinen und argumentiert, die Tiere sollten für die Öffentlichkeit wieder zugänglich sein. Die CDU schlägt hingegen vor, die Bürger nach möglichen Nutzungsformen zu befragen. Die SPD unterstützt diesen Plan und wird für eine Bürgerbeteiligung stimmen.
Die Wittener Verwaltung hat eine andere Idee: Sie regt an, seltene Baumarten zu pflanzen und so ein "forstwirtschaftliches Versuchsgebiet" zu schaffen. Zudem betonen Beamte, dass die reine Zurschaustellung von Wildschweinen nicht mehr den modernen Werten entspreche, da die Tiere ohnehin frei in den umliegenden Wäldern leben.
Die endgültige Entscheidung über die Zukunft des Geheges fällt in der Ratssitzung am 23. Februar. Sollte der Vorschlag von CDU und SPD durchkommen, könnten die Bürger mitbestimmen, wie das Gelände genutzt wird. Der AfD-Antrag auf Rückkehr der Wildschweine konkurriert dabei mit den forstwirtschaftlichen Plänen der Verwaltung.






