59.000 Euro in bar: Betrüger mit gefälschten Krypto-Investments gestoppt
Mia AlbrechtVerstrickt in Widersprüche - 59.000 Euro sicherstellt - 59.000 Euro in bar: Betrüger mit gefälschten Krypto-Investments gestoppt
Zwei Männer, die von den Niederlanden nach Deutschland reisten, wurden von der Bundespolizei in Aachen angehalten. Bei einer Routinekontrolle entdeckten Beamte über 59.000 Euro in bar. Das Duo gab später zu, dass das Geld aus Betrugsdelikten und nicht – wie zunächst behauptet – aus Spielgewinnen stammte.
Der Vorfall begann, als ein 38-Jähriger und ein 40-Jähriger über die Autobahn A4 nach Deutschland einreisten. Der 38-jährige Fahrer besaß keinen gültigen Führerschein, während sein Begleiter keinen Ausweis vorweisen konnte. Ihre widersprüchlichen Angaben zum Bargeld und möglichen verbotenen Gegenständen weckten sofort den Verdacht der Beamten.
Ein Drogentest an beiden Männern schlug positiv an. Bei weiteren Befragungen ergaben sich Ungereimtheiten in ihren Aussagen zur Herkunft des Geldes. Zunächst behaupteten sie, die 59.000 Euro stammten aus Glücksspielgewinnen.
Ermittler deckten später auf, dass das Geld aus Betrugsmaschen stammte. 2023 hatten die beiden ältere Opfer in ganz Deutschland mit gefälschten Kryptowährungs-Investments geprellt. Bis Anfang 2026 hatten die Münchner Staatsanwälte zusätzliche Ermittlungen wegen Geldwäsche und Verbindungen zur organisierten Kriminalität eingeleitet.
Die Behörden verfolgen nun die genaue Herkunft des beschlagnahmten Bargeldes.
Den Männern drohen schwere Vorwürfe, darunter Betrug und mögliche Geldwäsche. Die Staatsanwaltschaft prüft weiterhin ihre Finanztransaktionen und mögliche Verstrickungen in größere kriminelle Strukturen. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, grenzüberschreitende Finanzkriminalität zu bekämpfen.






