20 February 2026, 16:33

Charli XCX' Mockumentary The Moment polarisiert bei der Berlinale-Premiere

Ein Plakat, das ein Konzert in Berlin, Deutschland, ankündigt, mit einer Gruppe farblich gekleideter Menschen vor einem Gebäude mit dem Text 'Berlin - Die Stadt des Pariser Chicks' oben.

Charli XCX' Mockumentary The Moment polarisiert bei der Berlinale-Premiere

Charli XCX' neue Mockumentary The Moment feiert umstrittene Premiere bei der Berlinale

Die von A24 vertriebene Mockumentary The Moment von Regisseur Aidan Zamiri, in der Charli XCX die Absurditäten des Musikbusiness satirisch aufarbeitet, hatte ihre Weltpremiere auf dem Berlinale Film Festival – und erntete gemischte Reaktionen. Mit Auftritten von Alexander Skarsgård, Rachel Sennott und Kylie Jenner setzt der Film auf eine Mischung aus Fiktion und realitätsnaher Gesellschaftskritik. Doch nach der Premiere geriet die Sängerin in die Schlagzeilen, nachdem sie eine Aftershow-Party in Berlin besuchte, der mutmaßliche Verbindungen zur russischen Regierung nachgesagt werden.

Die Mockumentary begleitet Charli XCX bei ihrem Umgang mit den skurrilen Seiten des Ruhms und verbindet dabei fiktive Elemente mit realen Kommentaren. Das NME bewertete den Film mit drei von fünf Sternen und lobte vor allem seine memetauglichen Szenen sowie die Performance der Künstlerin. Deutlich besser schnitt dagegen ihr Begleitalbum zum Sturmhöhe-Film mit Jacob Elordi und Margot Robbie ab, das vom selben Medium mit vier Sternen bedacht wurde.

Nach der Premiere nahm Charli XCX an einer Aftershow-Party teil, die von Anastasia Shevtsova ausgerichtet wurde, deren Mutter Zhanna Shevtsova die Traditsiya-Stiftung leitet – eine vom russischen Staat finanzierte Organisation. Als die angeblichen Verbindungen bekannt wurden, distanzierten sich sowohl die Sängerin als auch Shevtsova von der Kontroverse. Charli XCX betonte, ihr seien keine politischen Verstrickungen bekannt gewesen, und bekräftigte ihre Ablehnung der russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Auch Shevtsova äußerte sich besorgt über die Lage in der Ukraine.

Die Premiere des Films fällt in eine Phase, in der Charli XCX ihr künstlerisches Schaffen über die Musik hinaus ausweitet: Erst kürzlich komponierte sie den Soundtrack für die Sturmhöhe-Adaption. Die Veröffentlichung der Mockumentary hat Debatten über das Zusammenspiel von Kunst, Politik und Promikultur entfacht.

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Das Team der Künstlerin hat sich bisher nicht weiter zum Vorfall auf der Aftershow-Party geäußert. Charli XCX selbst konzentriert sich unterdessen auf ihre anstehenden Projekte, darunter den Sturmhöhe-Soundtrack und mögliche weitere Filmarbeiten. The Moment setzt unterdessen seine Festival-Tour fort, während A24 die weitere Verbreitung übernimmt.