07 March 2026, 18:04

EU-Projekt ODYSSEV revolutioniert Hochvolt-Antriebe für Elektroautos der Zukunft

Ein Plakat mit einem Auto und Text, der eine Steuergutschrift von bis zu 7500 USD f├╝r den Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektrofahrzeugs in 2023 anbietet.

EU-Projekt ODYSSEV revolutioniert Hochvolt-Antriebe für Elektroautos der Zukunft

Ein neues, von der EU finanziertes Projekt soll die Elektrofahrzeugtechnologie revolutionieren. Die Initiative ODYSSEV, gefördert durch das Programm Horizont Europa, vereint 14 Partner aus acht europäischen Ländern, um fortschrittliche Hochvolt-Antriebssysteme für Elektroautos zu entwickeln. Forscher und Branchenführer arbeiten Hand in Hand, um die Grenzen von Effizienz und Sicherheit in der elektrischen Mobilität zu verschieben.

Das auf 42 Monate angelegte Projekt deckt alle Phasen der Hochvolt-Systementwicklung ab – von Halbleitertechnologien der nächsten Generation über Motorkonstruktion bis hin zur Integration in zentrale Fahrzeugkomponenten. Im Mittelpunkt steht ein speziell entwickelter Elektromotor in Kombination mit einem modular anpassbaren Akkupack, das auf Skalierbarkeit und hohe Effizienz ausgelegt ist.

Digitale Werkzeuge spielen dabei eine zentrale Rolle: Mithilfe von Modellierung und Simulation optimieren die Teams die Systeme virtuell, bevor physikalische Tests beginnen. Ein erster funktionsfähiger Prototyp wird bald unter realen Bedingungen auf der Teststrecke LaSiSe in Selm, Deutschland, erprobt.

Das Konsortium bündelt akademisches Know-how und industrielle Erfahrung. Zu den Partnern zählen Mitsubishi Electric Europe, ZF Friedrichshafen sowie Forscher der Fachhochschule Dortmund. Ihr gemeinsames Ziel: die Markteinführung von Hochvolt-Technologien in Elektrofahrzeugen beschleunigen und gleichzeitig höhere Sicherheitsstandards etablieren.

Hochvolt-Systeme bieten klare Vorteile gegenüber herkömmlichen Lösungen: Durch den Betrieb mit erhöhten Spannungen verbessern sie den Energiefluss, ermöglichen schnelleres Laden und reduzieren Wärmeverluste. Zudem können dünnere Kabel verwendet werden, was Gewicht und Komplexität der Fahrzeugverkabelung verringert.

Das nächste Koordinationstreffen des Projekts ist für Juni an der Fachhochschule Dortmund geplant. Dort werden die Partner den Fortschritt bewerten und die nächsten Entwicklungsschritte festlegen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die ODYSSEV-Initiative strebt effizientere und sicherere Hochvolt-Antriebssysteme für Elektrofahrzeuge an. Mit laufenden Tests und fortgeschrittener digitaler Optimierung könnten die Ergebnisse bald Einfluss darauf nehmen, wie Elektroautos konstruiert und gebaut werden. Die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Industrie garantiert, dass sowohl Innovation als auch praktische Umsetzung im Fokus des Vorhabens bleiben.

Quelle