28 February 2026, 20:03

"Opferpopp 2.0": Ein immersives Requiem für vergessene Jugendliche in Halle

Eine Gruppe von Menschen in einem Cinemex-Kino in einem Einkaufszentrum, mit einer Person auf einem Stuhl, Tischen, Fotorahmen an der Wand, einem Schild, Deckenleuchten und Geräten auf den Tischen.

"Opferpopp 2.0": Ein immersives Requiem für vergessene Jugendliche in Halle

Im März 2026 kommt ein neues immersives Theaterprojekt nach Halle: Opferpopp 2.0 – Ein Requiem. Die Uraufführung findet im Rahmen der Reihe ERINNERN IST HEIMAT statt und verwandelt das nt-Schaufenster in das Klubhaus Kluth. Die Produktion würdigt das Andenken an Alexander Kluth, ein verstorbenes Ensemblemitglied des ursprünglichen Stücks Opferpopp aus dem Jahr 2007.

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Das Projekt blickt zurück auf das Leben der jungen Laiendarsteller:innen, die vor fast 20 Jahren in Opferpopp mitwirkten. Regisseur Mirko Borscht und der Videokünstler Hannes Hesse verfolgen ihre Spuren und fragen: Was wurde aus ihnen nach dem Stück? Die ursprüngliche Inszenierung gab ihren Erfahrungen mit Gewalt und Vernachlässigung eine Stimme.

Das Klubhaus Kluth wird zu einem interaktiven Raum für Besucher:innen ab 14 Jahren – eine Mischung aus Ausstellung, Club und Performance, in dem jede:r selbst entscheidet, wie intensiv sie oder er sich einbringt. Themen wie Erinnerung, Ausgrenzung und Verlust ziehen sich durch die Installation, die sich mit Halles jüngster Geschichte und offenen Fragen auseinandersetzt.

Die Produktion wird zwischen dem 5. und 22. März 2026 an zwölf Abenden aufgeführt. Sie entsteht in Kooperation des neuen theaters mit dem Thalia Theater und verwandelt das nt-Schaufenster in ein temporäres Denkmal für vergessene Leben.

Mit Opferpopp 2.0 kehrt das Projekt zu den Geschichten des ursprünglichen Ensembles zurück. Junge Menschen sind eingeladen, sich in einem Raum der Reflexion und Begegnung mit schwierigen Themen auseinanderzusetzen. Die Vorstellungen finden im nt-Schaufenster des Thalia Theaters Halle statt.