Solinger SPD vermittelt bei ungewisser Zukunft von 13 Kirchen und Gemeindezentren
Lea KochSolinger SPD vermittelt bei ungewisser Zukunft von 13 Kirchen und Gemeindezentren
Die SPD-Fraktion in Solingen hat eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um lokale Kirchengemeinden zu unterstützen, die vor schwierigen Entscheidungen über ihre Zukunft stehen. Da bis 2035 die Zukunft von 13 Kirchen und neun Gemeindezentren auf dem Prüfstand steht, stößt das Thema auf breites Interesse bei Bürgerinnen und Bürgern sowie religiösen Würdenträgern. Die Partei möchte in diesem Prozess als Vermittlerin zwischen den Kirchen und der Stadtpolitik fungieren.
Mehrere bedeutende Gebäude in Solingen stehen nun vor einer ungewissen Zukunft. Dazu zählen die Christuskirche mit ihrem Rupelrath-Gemeindezentrum, die Evangelische Kirche Mangenberg mit ihrem Saal in der Corinthstraße sowie die Evangelische Stadtkirche Mitte, die als Sonderfall behandelt wird. Nur ein Teil der 13 Kirchen und neun Zentren wird voraussichtlich langfristig weitergenutzt; die endgültigen Beratungen sind für die Synodalsitzung am 14. März 2026 angesetzt.
Die SPD-Arbeitsgruppe traf sich erstmals mit reger Beteiligung sowohl evangelischer als auch katholischer Vertreter. Florian Pinnow, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD, betonte die zentrale Rolle, die diese Gemeinden in den Stadtteilen spielen – etwa durch soziale Dienstleistungen und kulturelle Angebote. Die Gruppe versteht sich als Mittlerin, die dafür sorgt, dass die Anliegen der Kirchengemeinden in politischen Debatten Gehör finden.
Die SPD verweist zudem auf weiterreichende Aspekte wie Baurechtfragen bei der Umnutzung von Kirchenimmobilien und die Auswirkungen auf lokale soziale Netzwerke. Ihr Engagement folgt einer gut besuchten Informationsveranstaltung des Evangelischen Kirchenkreises, die zeigte, wie sehr das Thema die Solinger Bevölkerung bewegt.
Die SPD hat sich verpflichtet, den Prozess aktiv zu begleiten, während die Zukunft der Solinger Kirchen und Gemeindezentren geklärt wird. Da Entscheidungen bis 2035 anstehen, wird das Thema voraussichtlich im Mittelpunkt der städtischen Diskussionen bleiben. Ihre Arbeitsgruppe wird in den kommenden Monaten weiterhin den Dialog zwischen religiösen Gruppen und Stadtverantwortlichen fördern.
SPD's New Plan for Solingen Churches: Aiming Beyond 2030
The SPD's push for a comprehensive future plan for Solingen's churches was triggered by the deconsecration of the Lutherkirche in the city centre. Key developments include:
- SPD leader Ernst Lauterjung calling for collaboration beyond 2030 to secure churches' social and cultural roles.
- The Lutherkirche's deconsecration serving as a catalyst for the working group now supporting 13 churches and 9 community centres.
- Lauterjung highlighting churches as both social anchors and defining features of Solingen's historic identity.





