09 May 2026, 08:07

Rheinmetall bricht mit Rekordauftragsbeständen in neue Umsatzdimensionen vor

Schwarzes und weißes Foto eines Schiffs in einem Schiffbau, mit Holzpfählen und Treppen im Vordergrund und Himmel im Hintergrund, beschriftet mit "Marinebewaffnung" in der linken unteren Ecke.

Rheinmetall bricht mit Rekordauftragsbeständen in neue Umsatzdimensionen vor

Rheinmetall verzeichnet starke Finanzzahlen für das erste Quartal 2026

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Rheinmetall hat für das erste Quartal 2026 ein kräftiges finanzielles Wachstum gemeldet: Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 Prozent. Gleichzeitig erreichte der Auftragsbestand des Konzerns Rekordwerte, angetrieben durch die Expansion im Bereich Marinesysteme und Verteidigungstechnik. Besonders dynamisch entwickelte sich die Sparte Luftverteidigung sowie der Digitalbereich, während auch die Divisionen für Ketten- und Radfahrzeuge stetige Zuwächse verzeichneten.

Im ersten Quartal 2026 erzielte die Verteidigungssparte einen Umsatz von 1,9 Milliarden Euro – ein Anstieg gegenüber 1,76 Milliarden Euro im Vorjahr. Ein wesentlicher Treiber war die Sparte Marinesysteme, die allein im März Aufträge im Volumen von 77 Millionen Euro einwarf. Dieser Schub ging vor allem auf Neuauftragsprogramme für Überwasserschiffe zurück, darunter das deutsche Flottendienstboot (FDB424) und das bulgarische Multi-Purpose Modular Patrol Vessel (MMPV 90).

Die Division für Ketten- und Radfahrzeuge steuerte 985 Millionen Euro bei, was einem Plus von 3 Prozent gegenüber 2025 entspricht. Noch deutlicher fiel das Wachstum in der Luftverteidigung aus: Hier kletterte der Umsatz um 43 Prozent auf 192 Millionen Euro. Auch der Bereich digitale Systeme legte kräftig zu und verzeichnete ein Plus von 16 Prozent auf 349 Millionen Euro.

Der Auftragsbestand bei Marinesystemen beläuft sich mittlerweile auf 5,5 Milliarden Euro – ein klares Zeichen für die wachsende Präsenz des Konzerns im maritimen Sektor. Für das zweite Quartal 2026 erwartet Rheinmetall ein noch stärkeres Wachstum, getrieben durch großvolumige Aufträge aus den Bereichen Marine und Fahrzeugtechnik. Für das Gesamtjahr 2026 wird ein Konzernumsatz zwischen 14 und 14,5 Milliarden Euro prognostiziert – ein deutlicher Sprung gegenüber 9,9 Milliarden Euro im Vorjahr.

Die jüngsten Zahlen unterstreichen die rasante Expansion Rheinmetalls, insbesondere in den Bereichen Marinesysteme und Luftverteidigung. Mit Rekordauftragsbeständen und einer optimistischen Prognose für den Rest des Jahres positioniert sich das Unternehmen für anhaltendes Wachstum. Sollte sich die Umsatzsteigerung wie erwartet entwickeln, könnte 2026 eines der stärksten Geschäftsjahre in der Unternehmensgeschichte werden.

Quelle