NRW und Niederlande suchen beim Zukunftsforum nach gemeinsamen Lösungen für Europa
Mia AlbrechtNRW und Niederlande suchen beim Zukunftsforum nach gemeinsamen Lösungen für Europa
Zweites NRW-Niederlande-Zukunftsforum: Gemeinsame Lösungen für geteilte Herausforderungen
Beim jüngsten NRW-Niederlande-Zukunftsforum trafen sich Führungspersönlichkeiten aus Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden, um konkrete Ansätze für gemeinsame Probleme zu erarbeiten. Die Veranstaltung im Grand Hotel Huis ter Duin stand ganz im Zeichen von Energie, Mobilität und wirtschaftlicher Zusammenarbeit – Themen, die in mehreren Podiumsdiskussionen vertieft wurden.
In sieben Fachgesprächen wurden zentrale Fragen für beide Regionen beleuchtet: der Ausbau der Energiepartnerschaften, die Verbesserung der grenzüberschreitenden Mobilität sowie Migration und Sicherheit. Dr. Leonard Birnbaum, Willemien Terpstra und Otto Fricke setzten sich dabei für strukturelle Reformen im Energiesektor ein, um die Zusammenarbeit zu stärken.
Eva van Pelt und Jan Keller loteten das Potenzial von Hightech-Standorten entlang der Grenze aus, während Jean Asselborn eine geopolitische Einordnung der aktuellen Lage Europas gab. Beim Abendessen der Veranstaltung sprach zudem Peter Altmaier über Perspektiven der künftigen Zusammenarbeit.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst betonte die enge Verbindung beider Regionen und bezeichnete sie als „enge Freunde und Partner“. Dr. Nikolaus Meyer-Landrut unterstrich, dass keine Seite die Herausforderungen allein bewältigen könne, und mahnte zu gemeinsamem Handeln. Ursprünglich als Begleitformat zu hochrangigen Regierungskonsultationen geplant, fand das Forum trotz der jüngsten Verschiebung offizieller Gespräche statt.
Die Organisatoren kündigten an, bis zum nächsten Treffen ein gemeinsames Manifest mit politischen Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Die nächste Auflage des Forums ist für den 30. und 31. Oktober 2025 vorgesehen und wird von Dr. Jan Peter Balkenende und Armin Laschet gemeinsam geleitet.
Zum Abschluss bekräftigten beide Seiten ihr Bekenntnis zu einer vertieften Zusammenarbeit. Ein gemeinsames Manifest soll bis 2025 konkrete Vorschläge vorlegen. Übereinkunft herrscht: Nur durch grenzüberschreitende Kooperation lassen sich regionale und europäische Herausforderungen meistern.






