Großrazzia im Baugewerbe: Zoll deckt illegale Beschäftigung in NRW auf
Charlotte KrügerGroßrazzia im Baugewerbe: Zoll deckt illegale Beschäftigung in NRW auf
Am 16. Juni 2025 fand eine großangelegte Kontrollaktion im Baugewerbe statt. Die Einheit FKS des Zollamts Düsseldorf leitete die Operation, die sich gegen mögliche illegale Beschäftigung und Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht richtete. Mehrere Behörden arbeiteten zusammen, um in mehreren Städten Nordrhein-Westfalens die Überprüfungen durchzuführen.
An der Aktion beteiligten sich 67 Zollbeamte aus Düsseldorf und Wuppertal. Sie kontrollierten 166 Personen auf Baustellen in Düsseldorf, Wuppertal und Remscheid. Unterstützt wurden sie dabei von der Ausländerbehörde, dem Finanzamt und der Ordnungsbehörde.
Im Rahmen der Kontrollen deckten die Beamten Verdachtsfälle auf illegalen Aufenthalt auf. Gegen zwei Personen wurden daraufhin Strafverfahren wegen dieses Vorwurfs eingeleitet. Das Zollamt Düsseldorf, das für die FKS-Standorte in beiden Städten zuständig ist, bestätigte die Ergebnisse.
Die Ermittlungen dauern an, doch die Behörden rechnen mit einem längeren Verfahren. Der Zuständigkeitsbereich der FKS-Einheit umfasst Düsseldorf, Wuppertal, Remscheid, Solingen sowie den gesamten Kreis Mettmann.
Die Kontrollaktion führte zu zwei Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts. Die Behörden werden die im Rahmen der Inspektionen gesammelten Beweise weiter auswerten. Die Operation unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die Einhaltung der Vorschriften in der Baubranche zu überwachen.






