08 April 2026, 00:09

Förderkürzungen bedrohen Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern massiv

Eine Liniengrafik, die die monatliche Solarstromerzeugung in den Vereinigten Staaten zeigt, begleitet von erklärendem Text.

Förderkürzungen bedrohen Solaranlagen auf Mehrfamilienhäusern massiv

Eine neue Studie warnt, dass geplante Kürzungen der Regierung kleine Solarprojekte hart treffen könnten. Forscher fanden heraus, dass der Wegfall von Fördergeldern für Solaranlagen auf den Dächern von Mehrfamilienhäusern viele Vorhaben in die Verlustzone drängen könnte. Die Ergebnisse wurden in den Freitagausgaben der Zeitungen der Funke-Mediengruppe veröffentlicht.

Die Ökonomen Andreas Fischer und Ralph Henger vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) haben die Untersuchung durchgeführt. Ihre Analyse zeigt, dass die Streichung der EEG-Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen diese wirtschaftlich unrentabel machen würde. Die Studie entstand im Rahmen des Kopernikus-Projekts Ariadne unter der Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).

Die geplanten Änderungen gehen auf Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zurück. Ihr Vorhaben zielt auf die Subventionen für Solarmodule auf kleineren Wohngebäuden ab. Ohne diese Unterstützung, so die Studie, könnten viele Vermieter und Wohnungsgenossenschaften die hohen Anfangsinvestitionen kaum rechtfertigen.

Der Bericht stellt einen direkten Zusammenhang zwischen den Förderkürzungen und der Zukunft der kleinteiligen Solarenergie her. Sollten die Pläne umgesetzt werden, könnten weniger Mehrfamilienhäuser Photovoltaikanlagen auf ihren Dächern installieren. Dies würde die Ausweitung dezentraler erneuerbarer Energien in städtischen Gebieten verlangsamen.

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