25 May 2026, 08:05

NRW startet harten Kampf gegen Messergewalt mit Plakaten und mehr Kontrollen

Düsseldorf: Reul startet Plakatkampagne #besserohnemesser

NRW startet harten Kampf gegen Messergewalt mit Plakaten und mehr Kontrollen

Nordrhein-Westfalen startet Kampagne gegen Messergewalt im öffentlichen Raum

Innenminister Herbert Reul hat eine neue Initiative zur Bekämpfung von Messerangriffen in öffentlichen Bereichen vorgestellt. Die Kampagne umfasst auffällige Plakate und verschärfte Kontrollmaßnahmen – mit einem klaren Ziel: die Zahl der Messer in der Öffentlichkeit verringern.

Unter dem Titel „Gewalt mit Messern in öffentlichen Räumen bekämpfen“ zeigt die Aktion Plakate mit dem Slogan „Besser ohne Messer“. Die Motive sind auf digitalen Bildschirmen in Städten, Flüchtlingsunterkünften, Ausländerbehörden und Polizeistationen zu sehen. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, wird die Botschaft in neun Sprachen angezeigt.

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Reul besuchte kürzlich Düsseldorf, um die Durchsetzung der Waffenverbotszonen zu begutachten. Die Kampagne ist Teil eines umfassenden Zehn-Punkte-Plans, der auch häufigere Polizeikontrollen, individuelle Waffenverbote und den Ausbau der Videoüberwachung vorsieht. Die Behörden warnen: Selbst kleine Messer können tödliche Verletzungen verursachen – und im Konfliktfall kann sich das Tragen gegen den Besitzer selbst richten.

Die Polizei verteilt Flyer mit Präventionstipps und macht auf die Risiken von Messerbesitz aufmerksam. Viele Menschen tragen Klingen in der Annahme, sie böten Schutz – doch Beamte betonen, dass Messer Konflikte oft eskalieren lassen, statt sie zu entschärfen.

Die Initiative verbindet Aufklärung mit konsequenterer Polizeiarbeit, um die Sicherheit zu erhöhen. Durch Abschreckung und mehr Streifen will NRW gewalttätige Vorfälle reduzieren. Der Erfolg der Kampagne hängt davon ab, ob es gelingt, sowohl die Kontrollen zu verschärfen als auch die Menschen davon zu überzeugen, Messer zu Hause zu lassen.

Quelle