25 May 2026, 08:05

Deutsche greifen immer öfter zu Handelsmarken – Preis bleibt entscheidend

Shopper Study: Verbraucher lieben Eigenmarken - Hohe Preise dämpfen Nachfrage nach Markenprodukten

Deutsche greifen immer öfter zu Handelsmarken – Preis bleibt entscheidend

Eine neue Studie zeigt, dass deutsche Verbraucher zunehmend zu Handelsmarken greifen. Mehr als die Hälfte der Käufer bevorzugt mittlerweile diese Produkte – wobei der Preis nach wie vor das entscheidende Kriterium bleibt. Dies geht aus der Simon-Kucher-Shopper-Studie 2025 hervor, die in diesem Monat veröffentlicht wurde.

Die im Dezember 2024 von Simon-Kucher und Appinio durchgeführte Erhebung ergab, dass 52 Prozent der Deutschen in Supermärkten und Drogerien vor allem zu Eigenmarken greifen. Bei Haushalten mit niedrigem Einkommen ist diese Tendenz noch ausgeprägter: 36 Prozent kaufen dort fast ausschließlich solche Produkte.

Für 60 Prozent der Käufer ist der Preis das wichtigste Kaufargument, während 37 Prozent auf Qualität und 30 Prozent auf Nachhaltigkeit achten. Der Trend scheint sich zu verfestigen: 73 Prozent wollen auch künftig Handelsmarken kaufen, weitere 13 Prozent sogar häufiger als bisher.

Die Studie beleuchtet zudem das Einkaufsverhalten: 55 Prozent der Deutschen besorgen Lebensmittel mehrmals pro Woche im Geschäft. Simon-Kucher, eine globale Unternehmensberatung mit über 2.000 Mitarbeitern in mehr als 30 Ländern, wird die vollständigen Ergebnisse in den kommenden Wochen auf ihrer Website veröffentlichen. Linda Katharina Klein, Communications & Marketing Manager bei Simon-Kucher, zeichnet für die Veröffentlichung des Berichts verantwortlich.

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Die Erkenntnisse deuten auf einen nachhaltigen Wandel hin: Deutsche Verbraucher setzen zunehmend auf Handelsmarken. Da Preis und Qualität die Kaufentscheidungen prägen, könnten Händler weiterhin eine starke Nachfrage nach günstigen Alternativen verzeichnen. Die vollständige Studie wird demnächst unter simon-kucher.com online abrufbar sein.

Quelle