10 May 2026, 10:05

Betrüger überlisten 76-Jährige mit falschem Bankanruf und Fernzugriff auf PC

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Betrüger überlisten 76-Jährige mit falschem Bankanruf und Fernzugriff auf PC

76-Jährige aus Meinerzhagen verliert Geld nach Betrug mit Fernzugriff auf ihren Computer

Eine 76-jährige Frau aus Meinerzhagen wurde von Betrügern um ihr Geld gebracht, nachdem diese sie dazu überredet hatten, ihnen Fernzugriff auf ihren Computer zu gewähren. Die Kriminellen gaben sich als Bankmitarbeiter aus und überredeten sie während eines langen Telefonats, sensible Daten preiszugeben. Unterdessen fiel auch ein örtliches Unternehmen einer ähnlichen Masche zum Opfer, bei der gefälschte E-Mail-Änderungen eine Rolle spielten.

Das ältere Opfer erhielt einen Anruf von einem Mann, der behauptete, für ihre Bank zu arbeiten. Er überzeugte sie, sich in ihr Online-Banking einzuloggen und ihm den Fernzugriff auf ihr Gerät zu ermöglichen. Das Gespräch zog sich über mehr als zwei Stunden hin, in denen sie persönliche Finanzinformationen weitergab.

Am nächsten Morgen stellte sie mehrere große, nicht autorisierte Überweisungen und Abbuchungen von ihrem Konto fest. Die Betrüger hatten ohne ihr Wissen mehrere Transaktionen eingeleitet.

In einem weiteren Fall wurde ein Unternehmen aus Meinerzhagen getäuscht, als Kriminelle eine E-Mail verschickten, die angeblich eine Aktualisierung der Bankverbindung eines Geschäftspartners enthielt. Die Betrüger hatten die E-Mail-Adresse leicht verändert und leiteten so eine beträchtliche Zahlung auf ihr eigenes Konto um.

Die Polizei erinnert daraufhin daran, dass echte Bankmitarbeiter niemals nach PINs, TAN-Codes oder Fernzugriff auf den Computer fragen. Unternehmen werden zudem geraten, unerwartete Änderungen von Zahlungsdaten vor der Abwicklung von Transaktionen genau zu überprüfen.

Die Behörden rufen Bürger und Firmen zur Wachsamkeit gegenüber solchen Betrugsversuchen auf. Sie raten dringend davon ab, Bankdaten weiterzugeben oder Fremden den Fernzugriff auf Geräte zu ermöglichen. Durch die direkte Überprüfung von Änderungen bei Zahlungsdaten mit vertrauenswürdigen Kontakten ließen sich weitere Verluste vermeiden.

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