01 May 2026, 18:05

Zanders-Areal wird zum neuen Stadtteil mit 3.000 Wohnungen und Arbeitsplätzen

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets mit beschrifteten Bereichen für Gebäude, Straßen und weitere Merkmale.

Zanders-Areal wird zum neuen Stadtteil mit 3.000 Wohnungen und Arbeitsplätzen

Große Veränderungen stehen im Zanders-Gelände bevor: 3.000 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze sind geplant. Das Vorhaben umfasst zudem gewerbliche Flächen, Gastronomie und kulturelle Einrichtungen. Unterdessen gibt es einen Wechsel an der Spitze der Zanders Entwicklung GmbH (ZEG), nachdem Oliver Brügge sein Amt als Geschäftsführer niedergelegt hat.

Brügge verließ das Unternehmen nach nur sechzehn Monaten an der Spitze der ZEG. Sein Rücktritt folgt auf Anerkennung für seine Arbeit beim Aufbau des Unternehmens und der Ausrichtung seiner strategischen Vision. Udo Krause übernimmt nun kommissarisch die Geschäftsführung, bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist.

Das Entwicklungsprojekt für das Zanders-Areal zielt darauf ab, einen neuen Stadtteil zu schaffen, der nahtlos an die Innenstadt anschließt. Statt in Konkurrenz zu bestehenden Vierteln zu treten, soll das Vorhaben Wohnraum, Arbeitsplätze und Freizeitangebote ergänzen. Ein wichtiger Schritt wird noch in diesem Jahr der Abriss neuerer Gebäude sein, um bis Anfang 2027 das historische Z-Ensemble freizulegen.

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Der Stadtplanungsausschuss wird den Bebauungsplan am 30. April prüfen und darüber abstimmen. Bei einer Zustimmung geht der Entwurf anschließend an den Stadtrat, der am 12. Mai die endgültige Entscheidung trifft. Parallel dazu geht die neue Website zanders.de online, um über Fortschritte und Details des Projekts zu informieren.

Die Erschließung des Gebiets wird durch die Eröffnung des Rail Parks am 9. Mai verbessert. Diese Neuerung soll vor allem junge Menschen anziehen. Zudem hat sich bereits ein potenzieller Investor starkes Interesse an der Entwicklung von Gewerbe- und Gastronomieprojekten im neuen Viertel signalisiert.

Das Zanders-Projekt schreitet mit einer klaren Vision für Wachstum und Integration voran. Während die Abrissarbeiten bald beginnen, sorgt der Führungswechsel bei der ZEG für Kontinuität. Die nächsten entscheidenden Schritte umfassen die Abstimmungen in Ausschuss und Rat sowie den Start der projekteigenen Website für öffentliche Updates.

Quelle