11 June 2026, 10:03

WKW-Insolvenz gefährdet 2.000 Arbeitsplätze in Wuppertal und Velbert

Automotive supplier WKW ist insolvent

WKW-Insolvenz gefährdet 2.000 Arbeitsplätze in Wuppertal und Velbert

Automobilzulieferer WKW meldet Insolvenz – 2.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Der Automobilzulieferer WKW hat Insolvenz angemeldet und setzt damit rund 2.000 Arbeitsplätze aufs Spiel. Das Unternehmen betreibt Standorte in Wuppertal und Velbert, wo die Beschäftigten nun unsicher in die Zukunft blicken. WKW ist bekannt für die Herstellung von dekorativen und funktionalen Bauteilen für Luxusfahrzeuge, die aus Materialien wie Aluminium, Edelstahl und Kunststoff gefertigt werden.

Schon seit Jahren kämpft das Unternehmen mit wirtschaftlichen Problemen. 2022 konnte es nur knapp den Kollaps abwenden, nachdem Nordrhein-Westfalen eine finanzielle Bürgschaft übernommen hatte. Trotz Umstrukturierungsversuchen gelang es WKW nicht, sich zu erholen. Ein möglicher Rettungsversuch durch einen US-Investor scheiterte später – und trieb das Unternehmen schließlich in die Insolvenz.

Das 1940 gegründete Unternehmen gehört der Gert-und-Susanna-Mayer-Stiftung, wobei Susanna Mayer die verbleibenden Anteile hält. 2023 beschäftigte WKW weltweit etwa 3.000 Mitarbeiter und erzielte mit Standorten in Europa und den USA einen Umsatz von 560 Millionen Euro. Betroffen von der Insolvenz sind nun sowohl die Walter Klein GmbH & Co. KG in Wuppertal als auch die WKW-Aktiengesellschaft in Velbert.

Durch die Pleite sind 500 Arbeitsplätze in Wuppertal und 1.500 in Velbert bedroht. Die Belegschaft an beiden Standorten wartet gespannt darauf, wie sich die Lage weiterentwickelt. Der Zusammenbruch ist das Ergebnis jahrelanger finanzieller Schwierigkeiten und eines gescheiterten Verkaufsversuchs.

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