05 June 2026, 12:42

Wegatech Greenergy entlässt über 100 Mitarbeiter zum Jahreswechsel nach gescheiterter Rettung

Insolvenzverfahren von Wegatech scheitern - Kündigungen von Mitarbeitern zum Jahresende

Wegatech Greenergy entlässt über 100 Mitarbeiter zum Jahreswechsel nach gescheiterter Rettung

Kölner Installationsfirma Wegatech Greenergy GmbH entlässt Mehrheit der Belegschaft zum Jahreswechsel

Die Kölner Installationsfirma Wegatech Greenergy GmbH hat bekannt gegeben, dass sie zum 1. Januar den Großteil ihrer Mitarbeiter entlassen wird. Die Entscheidung folgt auf monatelange Insolvenzverfahren und gescheiterte Versuche, neue Investoren zu gewinnen. Die Belegschaft wurde erst wenige Tage vor Weihnachten über die Stellenstreichungen informiert.

Das Unternehmen, das im Oktober 2023 mit rund 200 Beschäftigten Insolvenz anmeldete, wird nun über 100 der verbleibenden Mitarbeiter freistellen. Ein kleines Team bleibt bis April im Unternehmen, um laufende Projekte abzuschließen. Mitarbeiter äußerten Bedenken hinsichtlich ausstehender Dezembergehälter, doch der Insolvenzverwalter Jörg Gollnick von der Kanzlei HWD Rechtsanwälte bestätigte, dass die Bundesagentur für Arbeit die fehlenden Löhne voraussichtlich übernehmen werde.

Gollnick nannte sowohl interne strukturelle Probleme als auch die schwierige wirtschaftliche Lage der Branche als Gründe für die Abwicklung. Bemühungen, einen Käufer für das Unternehmen zu finden, scheiterten an den hohen Sanierungskosten. Die 2010 gegründete Wegatech hatte vor der Einstellung des Betriebs über 4.000 Projekte realisiert.

Die entlassenen Mitarbeiter erhalten ab dem 1. Januar Arbeitslosengeld. Die vorübergehend weiterbeschäftigten Angestellten werden bis zum Ende ihrer Verträge über die Insolvenzgeldkasse bezahlt.

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Mit der Schließung endet die 13-jährige Tätigkeit von Wegatech in der Installationsbranche. Die von Entlassungen betroffenen Beschäftigten sind nun auf staatliche Unterstützung angewiesen, während das verbleibende Team in den kommenden Monaten die letzten Projekte abschließt. Der Zusammenbruch des Unternehmens spiegelt sowohl interne Schwierigkeiten als auch die angespannte Wirtschaftslage der Branche wider.

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