Verbotener Elektroschocker im Gepäck: Marokkaner am Flughafen Köln/Bonn gestoppt
Charlotte KrügerVerbotener Elektroschocker im Gepäck: Marokkaner am Flughafen Köln/Bonn gestoppt
Ein 42-jähriger Marokkaner wurde am Flughafen Köln/Bonn angehalten, nachdem Bundespolizisten in seinem aufgegebenen Gepäck einen verbotenen Elektroschocker entdeckt hatten. Der Vorfall ereignete sich am 11. Juli 2025, als der Mann sich auf den Abflug nach Agadir in Marokko vorbereitete. Die Behörden beschlagnahmten das Gerät und leiteten ein Strafverfahren gegen ihn ein.
Der Elektroschocker wurde bei einer routinemäßigen Gepäckkontrolle vor dem Flug FR 2359 gefunden. Die Beamten bestätigten, dass das Gerät das vorgeschriebene Prüfzeichen des Bundeskriminalamts (BKA) nicht aufwies. Nach dem deutschen Waffengesetz (WaffG) sind solche Geräte als verbotene Waffen eingestuft.
Der Mann gab gegenüber den Ermittlern an, den Elektroschocker einem Freund schenken zu wollen, der auf einem Viehbetrieb arbeitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte er seine Reise wie geplant fortsetzen.
Gegen den Mann wurde Anzeige nach § 52 Abs. 3 Nr. 1 des Waffengesetzes wegen Besitzes einer nicht zugelassenen Waffe erstattet. Der beschlagnahmte Elektroschocker bleibt vorerst in polizeilichem Gewahrsam. Der Fall wird nun im Rahmen eines Verfahrens wegen Verstößen gegen das Waffengesetz weiterverfolgt. Weitere Details zur laufenden Untersuchung gab die Polizei nicht bekannt.






