Vandalismuswelle in Aachen: Wer steckt hinter den Graffiti-Attacken auf den Hauptbahnhof?
Lea KochVandalismuswelle in Aachen: Wer steckt hinter den Graffiti-Attacken auf den Hauptbahnhof?
Aachen von Vandalismuswelle betroffen – Dutzende Graffiti-Angriffe gemeldet
In Aachen hat eine Serie von Vandalismusfällen für Aufsehen gesorgt: Über ein Dutzend Graffiti-Attacken wurden in der gesamten Stadt registriert. Die Farbschmierereien, die am frühen Freitagmorgen entdeckt wurden, scheinen gezielt zentrale Orte zu treffen – darunter die Krefelder Straße und den Hauptbahnhof. Die Behörden vermuten einen möglichen Zusammenhang mit dem derzeit stattfindenden CHIO-Turnier im Stadtteil Soers oder politische Motive hinter den Sachbeschädigungen.
Erstmals aufgefallen waren die Schäden in der Morgendämmerung des 27. Juni. Unbekannte hatten großflächig Brückenkonstruktionen, Werbetafeln und öffentliche Hinweisschilder besprüht. Das Ausmaß der Zerstörungen deutet auf eine koordinierte Aktion hin, nicht auf spontane Einzeltaten.
Die Staatsschutzabteilung der Aachener Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Angesichts des Zeitpunkts prüfen die Beamten, ob ein Zusammenhang mit dem renommierten CHIO-Reitturnier besteht, das aktuell in der Stadt stattfindet. Auch politische Beweggründe werden als mögliche Spur in Betracht gezogen.
Zeugen oder Anwohner mit Hinweisen werden aufgefordert, sich bei der Polizei zu melden. Während der Dienstzeiten ist die Rufnummer 0241-9577 35301 erreichbar, außerhalb der regulären Zeiten steht die Notrufnummer 0241-9577 34210 zur Verfügung. Für Medienanfragen steht die Pressestelle der Aachener Polizei unter 0241 / 9577 - 21211 oder per E-Mail an [email protected] bereit.
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um die Verantwortlichen zu identifizieren. Noch ist unklar, ob die Graffiti direkt mit dem Reitsport-Event oder politischen Aussagen in Verbindung stehen. Mit weiteren Erkenntnissen wird im Verlauf der Untersuchungen gerechnet.






