Vandalen zerstören neue E-Ladestation in Willich – 60.000 Euro Schaden durch Kabeldiebstahl
Charlotte KrügerVandalen zerstören neue E-Ladestation in Willich – 60.000 Euro Schaden durch Kabeldiebstahl
Neu eröffnete E-Ladestation in Willich nach Kabeldiebstahl mit 60.000 Euro Schaden
Ein kürzlich eröffnetes Ladezentrum für Elektrofahrzeuge in Willich hat einen Rückschlag erlitten, nachdem Diebe Ladekabel gestohlen und beschädigt hatten. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 60.000 Euro. Die Anlage, die den Umstieg der Stadt von fossilen Brennstoffen unterstützen soll, bietet 25 Ladestationen – darunter 22 Schnelllader – sowie eine komfortable Lounge für Fahrende.
Das Ladezentrum in der Akira-Okada-Straße liegt in der Nähe der Autobahn A44 und des örtlichen Gewerbegebiets. Betrieben wird es vom kommunalen Versorgungsunternehmen und bezieht seinen Strom zu 100 Prozent aus Ökostrom, teilweise erzeugt durch Solarpaneele auf dem Dach. Während ihr Fahrzeug lädt, können Nutzerinnen und Nutzer eine klimatisierte Lounge mit Kaffee, Snacks und wechselnden Kunstausstellungen besuchen.
Die Station ist auch für kleinere Nutzfahrzeuge wie Sprinter oder Crafter geeignet und Teil mehrerer Projekte im Rahmen des Mobilitäts- und Energiewendeplans von Willich. Im gesamten Stadtgebiet betreibt dasselbe Versorgungsunternehmen zusätzlich 50 weitere Ladepunkte.
Nach dem jüngsten Vandalismus haben die Verantwortlichen angekündigt, Videoüberwachung und Schutzhüllen für die Kabel installieren zu wollen. Damit soll weiteren Diebstählen und Beschädigungen vorgebeugt werden.
Trotz des Vorfalls bleibt das Ladezentrum in Betrieb. Mit den verstärkten Sicherheitsvorkehrungen wird die Anlage weiterhin schnelles Laden mit Ökostrom für Privat- und Gewerbekunden anbieten. Das städtische Netz mit 50 zusätzlichen Ladestationen sorgt zudem dafür, dass Fahrende weiterhin mehrere Möglichkeiten haben, ihre Elektrofahrzeuge aufzuladen.






